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Wieder mehr als 2 Millionen Studierende in Deutschland

01.12.2008: fzs fordert ausreichende Finanzausstattung von Studium und Studierenden

Berlin (fzs). Am heutigen Tag hat das Statistische Bundesamt die Zahlen über Studierende Insgesamt, StudienanfängerInnen die StudienanfängerInnenquote veröffentlicht. Demnach haben im Wintersemester 08/09 385.000 Menschen in Deutschland ein Studium aufgenommen.

"Für sich genommen, geben die Zahlen durchaus Anlass zur Hoffnung. So ist die Steigerung der StudienanfängerInnenquote auf 39,3 Prozent durchaus ein Erfolg - wenn auch nur ein sehr kleiner" so Florian Keller, Mitglied im fzs-Vorstand. Der studentische Dachverband betont dabei aber auch, dass die Studierquote in der BRD international betrachtet auf niedrigem Niveau liegt. "Im OECD-Durchschnitt nehmen allerdings 56 Prozent eines Jahrgangs ein Studium auf, zum Herbeireden einer Bildungsrepublik Deutschland taugen diese Zahlen sicherlich nicht" so Bianka Hilfrich, ebenfalls Mitglied des fzs-Vorstands.

Weiter wird es in den nächsten Semestern darauf ankommen, im Hinblick auf die kommenden geburtenstarken Jahrgänge sowie die doppelten Abiturjahrgänge zusätzliche Kapazitäten auszubauen. "Hierfür müssen zusätzliche Gelder in die Hochschulen fliessen - sowohl für Personal als auch entsprechende Räumlichkeiten. Der Hochschulpakt allein ist hier völlig unzureichend." so Hilfrich weiter.

Abschließend betont der fzs den dringenden Bedarf nach einer Bologna- tauglichen Studienfinanzierung über das bestehende BAföG hinaus. "Die Studierenden brauchen ein zeitgemäße, bedarfsdeckende und verlässliche Studienfinanzierung. Sonst könnte die Zahl der Studierenden, insbesondere in Zeiten einer allgemeinen Wirtschaftskrise, wieder ganz schnell schrumpfen" so Keller.

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