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Langzeitgebühren in Niedersachsen: "rot-grün enttäuscht Studierende"

22.05.2013: Heute hat das niedersächsische Ministerium in einer Pressemitteilung dargelegt, wie es als letzten verbleibendes Bundesland mit Allgemeinen Studiengebühren in Zukunft mit den Studiengebühren umzugehen gedenkt.

Entgegen der Behauptung im Wahlkampf werden die Studiengebühren in Niedersachsen nicht vollständig abgeschafft. Studierende in Niedersachsen werden weiterhin Studiengebühren, wenn sie die sogenannte Regelstudienzeit um mehr als 6 Semester überschreiten, bezahlen müssen.

Hierzu erklärt fzs-Vorstand Erik Marquardt:
"Die niedersächsische Landesregierung enttäuscht die Gebührengegner*innen. Heute ist ein trauriger Tag im Kampf gegen Studiengebühren. Angesichts der Kosten für die Kompensation der Allgemeinen Studiengebühren ist es uns völlig unverständlich, wieso der geringe Einnahmefaktor der Langzeitgebühren nicht ebenfalls abgeschafft wird. Wirtschaftlich und finanziell sind die Langzeitgebühren für den Wissenschaftsbetrieb völlig unerheblich. Die Verwaltungskosten dieser Gebühren übersteigt ein gesundes Verhältnis und die Gebühren treffen genau die Studierenden, denen ein zügiges Studium aufgrund von Krankheit, sozialer Lage oder ehrenamtlichem Engagement nicht möglich war. Langzeitgebühren dienen vor allem der Abschreckung und führen zu Studienabbrüchen. Von diesem Damoklesschwert sind Studierende betroffen, die beispielsweise nur in Teilzeit studieren können, die formalen Voraussetzungen dafür von der Hochschule aber nicht sichergestellt bekommen. Wenn die Ministerin den Studierenden die Vorbereitung auf das Examen erleichtern möchte und die Studienerfolgsquote erhöhen will, sollte sie sich überlegen, ob Studiengebühren der richtige Weg sind. Wir fordern die rot-grüne Landesregierung auf, diesen bildungspolitischen Irrweg zu beenden. Entweder die Regierung positioniert sich gegen Studiengebühren in jeglicher Form, oder sie muss mit unserem entschiedenen Widerstand rechnen."

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