Produkt-Details: Stellungnahme von fzs und GEW zum UN-SozialpaktDie Stellungnahme an den Sozialausschuss der Vereinten Nationen belegt, dass die Einführung von Studiengebühren in Deutschland im Widerspruch zum Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte steht und damit gegen geltendes Völkerrecht verstößt.
Die Stellungnahme untersucht dabei u.a. die Entwicklung des Hochschulzugangs, die Studienfinanzierung und die Motive für die Nichtaufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik. Die Autoren kommen zum Schluss, dass der Hochschulzugang durch die Einführung von Studiengebühren deutlich erschwert wird, was unter anderem durch einen Rückgang der Studierendenquoten deutlich wird. Die Bundesregierung kommt ihrer Aufgabe, den UN-Sozialpakt in bildungspolitischer Hinsicht umzusetzen, nicht nach. fzs und GEW ersuchen den UN-Sozialausschuss deshalb, die Bundesregierung zu rügen.
Die Publikation enthält im Anhang zahlreiche Informationen zum Stand der Studiengebühren in den Bundesländern, einen Auszug aus dem UN-Sozialpakt sowie das offizielle Anschreiben von fzs und GEW an den UN-Sozialausschuss.
Aus dem Inhalt Bildung als Menschenrecht - Zugang zur Hochschulbildung - Soziale Selektion des Hochschulsystems - Entwicklung der Studienanfänger/innenzahlen - Gründe für die Nichtaufnahme eines Studiums - Studium und Geschlecht - Die Entwicklung von Studiengebühren - Studienfinanzierung - Studiengebühren und Studienfinanzierung im Lichte des UN-Sozialpakts
freier zusammenschluss von studentInnenschaften / Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Hrsg.): Die Einführung von Studiengebühren und der internationale Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Recht. Stellungnahme von GEW und fzs. Berlin 2007. 68 Seiten, Format DIN A5. ISBN 978-3-939332-09-1.
Preis: 2.00 EUR (Mitglieder: 0.90 EUR) (inkl. MwSt: 0 %) |