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fzs: Initiative zu Bildungsprotesten im Herbst - zieht Euch warm an

22.09.2011: Berlin (fzs) - Obwohl sich in den Bildungsprotesten der vergangen Jahre hunderttausende Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Lehrer*innen, Dozierende und Mitarbeitende für eine Verbesserung des Bildungssystems einsetzten, gab es keine maßgeblichen Verbesserungen.

Nun rufen verschiedene Strukturen und Einzelpersonen zu Bildungsprotesten im Herbst auf. In den Wochen um den 17. November sollen Demonstrationen, Besetzungen und andere kreative Aktionen auf die immer noch bestehenden Missstände aufmerksam machen.

Erik Marquardt, fzs-Vorstandsmitglied hierzu: "Wir begrüßen die Initiative zu Bildungsprotesten im Herbst und werden uns aktiv und solidarisch an den Protesten beteiligen. Die Bolognareform ist zu einer großen Sparmaßnahme geworden anstatt zur benötigten Studienreform. Die Studienplatzknappheit und Zwangsexmatrikulationen sind eine Einschränkung des Grundrechts auf freie Berufswahl. Arbeitsbedingungen von wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeiter*innen werden immer schlechter. Die undemokratischen Entscheidungsstrukturen an Bildungseinrichtungen sind nicht in der Lage, eine geeignete Interessenvertretung der Statusgruppen sicherzustellen. Auf diese und viele weitere Punkte wird wieder lautstark aufmerksam gemacht werden. Zieht Euch im Herbst also warm an!"

Die Bewegung stellt sich dabei in den Zusammenhang mit den Jugend- und Sozialprotesten weltweit sowie den "Global Weeks of Action for Education" vom 07. bis 20.11.

"Die Forderungen nach Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems, geeigneten Arbeitsbedingungen und Übernahme nach der Ausbildung dürfen jedoch ebenso wenig in den Hintergrund treten wie die Kritik am verkürzten G8-Abitur und weitere Forderungen. Es soll kein Protestplan von Einzelnen vorgegeben werden, sondern Raum geschaffen werden, um den diversen Forderungen Gehör zu verschaffen.", erklärt Marquardt abschließend.

weitere Informationen und der Aufruf unter www.bildungsproteste.net

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