Bundesweit nimmt die Umstrukturierung der Studiengänge hin zu gestuften Studiengängen weiter Formen an. Die Chance einer qualitativen Studienreform wird dabei häufig zugunsten rein formaler Debatten vergeben. Es zeigt sich, dass die einzelnen Hochschulen, ja selbst einzelne Fakultäten und Institute ihre neuen Studienordnungen erstellen, ohne die Reformen um sie herum zur Kenntnis zu nehmen. Daraus resultiert eine stark diversifizierte Studienordnungslandschaft, deren Vergleichbarkeit ebenso bezweifelt werden kann wie die Möglichkeit des Studienortwechsels, den sie vereinfachen soll. Besonders prekär erscheinen die Reformen im Bereich der Lehramtsausbildung. Hier führen einzelne Länder unterschiedliche Modellprojekte durch, die nicht kompatibel, nicht zeitlich begrenzt und nicht aufeinander abgestimmt sind. Hier haben die Länder bisher den Handlungsbedarf zur Abstimmung – bei einer immerhin staatlichen Abschlussprüfung – nicht ausreichend erkannt.
Der fzs fordert eine qualitative Studienreform ein, die zum Abbau sozialer und geschlechtsbezifischer Unterschiede in Bildungssystem und Gesellschaft beiträgt.
| 14.01.2012 |
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Newsletter des fzs - 01/2012 (Download Newsletter des fzs_Januar.pdf ca. 725 Kb) - Liebe Studierende, liebe Interessierte,
viel Spaß beim lesen der Januarausgabe des fzs-Newsletters.
(Publikationen) |
| 12.01.2012 |
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Brief an den Präsidenten der KMK (Download Brief an den Präsidenten der KMK.pdf ca. 199 Kb) - Wir fordern, dass wir an den Gesprächen zwischen Kultusminister*innen, Sozialpartner*innen und Wirtschaftsvertreter*innen zusammen mit Schüler*innen und Auszubildenden zum deutschen Qualifikationsrahmen beteiligt werden. Denn es geht um die Einteilung unser aller Abschlüsse!
(Papiere) |
| 08.12.2011 |
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Offener Brief an die Mitglieder der Kultusministerkonferenz - Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) soll die Möglichkeit geschaffen werden, bildungsübergreifend alle Qualifikation und deren Besonderheiten transparent in einen Bezugsrahmen einzuordnen.
(Papiere) |
| 01.12.2011 |
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Bildungsfinanzbericht offenbart akuten Handlungsbedarf - Der heute vom Statistischen Bundesamt vorgelegte Bildungsfinanzbericht knüpft nahtlos an zahlreiche vorrangegangene Statistiken an, die der BRD eine Mangelfinanzierung des Bildungssystems attestieren.
(Presse) |
| 15.11.2011 |
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Pressespiegel Bildungsproteste 2011 - : Hier sind die relevantesten Presseberichte der diesjährigen Bildungsproteste aufgelistet. Ergänzungen gerne an vorstand@fzs.de
(News) |
| 10.11.2011 |
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Sachzwang schlägt Grundgesetz - Berufswahlfreiheit verkommt zur Utopie - fzs zum Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster
(Presse) |
| 20.10.2011 |
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studentischer Dachverband fzs zu geplanten Steuerentlastungen der Regierung -
(Presse) |
| 26.09.2011 |
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fzs: Exmatrikulations-Chaos setzt sich fort - Studierende fürchten Massenrauswürfe in verschiedenen Bundesländern - Berlin (fzs). Nachdem in den vergangenen Wochen Zwangsexmatrikulationen an der Universität zu Köln für Aufsehen sorgten, zeichnet sich nun ab, dass dieses Problem kein Einzelfall ist. In Niedersachsen forderte der Vizevorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Dirk Toepffer, dass die Hochschulen Regelungen einführen, um Studierende aufgrund der Studiendauer zu exmatrikulieren. Für FDP-Wissenschaftspolitikerin Almuth von Below-Neufeldt könnte eine Regelung aus Bayern Vorbild sein, nach der Sanktionen schon nach 12 Semestern drohen.
(Presse) |
| 22.09.2011 |
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fzs: Initiative zu Bildungsprotesten im Herbst - zieht Euch warm an - Berlin (fzs) - Obwohl sich in den Bildungsprotesten der vergangen Jahre hunderttausende Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Lehrer*innen, Dozierende und Mitarbeitende für eine Verbesserung des Bildungssystems einsetzten, gab es keine maßgeblichen Verbesserungen.
(Presse) |
| 21.09.2011 |
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Quote für Wissenschaftler*innen angesichts realitätsfremder Bildungsministerin wichtiger denn je - Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) kritisiert die Aussage von Bildungsministerin Schavan zu der in Nordrhein-Westfalen angestrebten Quote in der Wissenschaft. Schavan äußerte sich abschätzig zur geplanten Frauenquote und konstatierte, dass die Hochschulen das schon von alleine angehen würden.
(Presse) |