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Aufruf: Gegen Bildungs- und Sozialabbau - Gegen Studiengebühren im Besonderen

01.03.2007: Demo in Münster

Aufruf: Gegen Bildungs- und Sozialabbau - Gegen Studiengebühren im Besonderen

Am 14. März 2007 soll im Senat der Universität Münster eine Entscheidung über die Einführung von Studiengebühren fallen. Immer wieder haben die Studierenden auf die sozialen und gesellschaftlichen Folgen von Studiengebühren hingewiesen. Sie haben Erfolge erzielt. Die Einführung von Studiengebühren in Münster konnte jedoch nicht vollständig gestoppt werden. Wir rufen alle Menschen Münsters und bundesweit dazu auf, sich am 14. März an einer gemeinsamen Demonstration zu beteiligen, die zeigt, dass es eine breite gesellschaftliche Ablehnung von Studiengebühren gibt.

Die Professorinnen und Professoren und alle Senatorinnen und Senatoren dürfen keinen Wortbruch begehen. Sie müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden. Sie müssen den Ergebnissen zahlreicher Gespräche und der Gebührenkommission folgen und Studiengebühren ablehnen. Wir rufen alle Mitglieder der Universität Münster auf, sich verstärkt um eine Verbesserung der Studiensituation zu bemühen, ohne dabei die Studierenden mehr zu belasten. Eine demokratische Hochschule kann dies leisten.

Eine Ablehnung von Studiengebühren an der drittgrößten Hochschule in Deutschland wäre ein Signal gegen die unsoziale Politik des Landes. Die Landesregierung versucht die Kosten für die Hochschulen auf die Studierenden abzuwälzen. Die Situation der Studierenden gestaltet sich dadurch immer prekärer. Schon jetzt arbeiten 70 Prozent der Studierenden neben dem Studium, eine Erhöhung des BAföG ist nicht in Sicht und die Kosten für das Studium steigend stetig. Von jedem Gehalt oder einer entsprechenden sozialen Leistung, sei es Rente, HartzIV oder BAföG muss man leben können.

Wir fordern eine ausreichende staatliche Finanzierung der Hochschulen und sämtlicher Bildungseinrichtungen des Landes. Wir fordern freie Kindertagesstätten, Lernmittelfreiheit, Ausbildungsplätze für Alle, Erhöhung der Ausbildungsförderung, ausreichende Weiterbildungsmaßnahmen und den freien Hochschulzugang. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten gibt es. Sie bedeuten insbesondere die Umverteilung des Reichtums der Vermögenden von oben nach unten.

Gemeinsam sind wir ein überzeugendes Argument gegen Studiengebühren.

Uni Münster - Eintritt frei.

14. März 2007 Beginn: 14 Uhr am Hauptbahnhof Ende: 16 Uhr Schlossplatz

UnterzeichnerInnen:

AStA Uni Münster Münsteraner-ASten-Treffen Offene Uni Münster GEW Münster Bündnis90/Grüne Münster SPD Münster Linke/PDS Münster [‚solid] Münster Ver.di Münster Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) freier zusammenschluss von studentInnenschaften

Mehr unter: web.uni-muenster.de/AStA/aktuelles/aufruf14maerz.php

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