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13. European Student Convention in Berlin erfolgreich beendet

20.03.2007: Berlin Declaration: Studierende aus ganz Europa ziehen Bilanz nach acht Jahren Boogna Prozess.

Am vergangenen Wochenende fand die 13. European Student Convention in Berlin statt. Über 100 VertreterInnen von Studierendenorganisationen aus 34 Ländern trafen sich bei der Veranstaltung, die der fzs gemeinsam mit seinem europäischen Dachverband ESIB - The National Unions of Students in Europe organisiert hat.

"Students taking stock": Unter diesem Titel haben die Teilnehmenden die letzten acht Jahre Bologna Prozess Revue passieren lassen und aus studentischer Sicht ausgewertet. Im Mai treffen sich die europäischen BildungsministerInnen in London zum fünften Mal im Rahmen des Prozesses, der bis 2010 einen europäischen Hochschulraum gestalten soll. Sowohl ESIB als auch der fzs begrüßen prinzipiell die Ziele des Prozess: Mehr Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen den Hochschulsystemen und -abschlüssen der einzelnen Länder, einfachere Mobilität. Aber die Reformen wirken sich in ihrer konkreten Umsetzung immer wieder negativ für die Studierenden aus. Die Einführung von Bachelor/Masterstudiengängen hat in vielen Ländern dazu geführt, dass der Zugang zum Masterstudienplatz versperrt wird - die finanziellen Mittel, die für eine Reform nötig wären, bleiben aus. Der Abbau von Studienplätzen ist die Folge.

Ganz oben auf der Tagesordnung stand auch das Thema "Soziale Dimension". Unter diesem Schlagwort haben die MinisterInnen in den letzten beiden Erklärungen die Bedeutung der sozialen Aspekte, Hochschulzugang, Finanzierungsfragen, Barrieren für sozial Schwache erkannt. Passiert ist bislang nichts bedeutendes. Ganz im Gegenteil sind in mehreren Ländern Studiengebühren eingeführt worden, neue Hürden beim Hochschulzugang aufgebaut worden und mangels staatlicher Studienfinanzierung ist die neue Mobilität nur für wenige finanzierbar. Deshalb ist auch die deutlichste Forderung der Convention: Die Soziale Dimension muss in London Priorität haben! In den kommenden zwei Jahren, bis zur nächsten Konferenz müssen alle Länder konkrete Pläne mit Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden vorlegen.

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