Bundesweit nimmt die Umstrukturierung der Studiengänge hin zu gestuften Studiengängen weiter Formen an. Die Chance einer qualitativen Studienreform wird dabei häufig zugunsten rein formaler Debatten vergeben. Es zeigt sich, dass die einzelnen Hochschulen, ja selbst einzelne Fakultäten und Institute ihre neuen Studienordnungen erstellen, ohne die Reformen um sie herum zur Kenntnis zu nehmen. Daraus resultiert eine stark diversifizierte Studienordnungslandschaft, deren Vergleichbarkeit ebenso bezweifelt werden kann wie die Möglichkeit des Studienortwechsels, den sie vereinfachen soll. Besonders prekär erscheinen die Reformen im Bereich der Lehramtsausbildung. Hier führen einzelne Länder unterschiedliche Modellprojekte durch, die nicht kompatibel, nicht zeitlich begrenzt und nicht aufeinander abgestimmt sind. Hier haben die Länder bisher den Handlungsbedarf zur Abstimmung – bei einer immerhin staatlichen Abschlussprüfung – nicht ausreichend erkannt.
Der fzs fordert eine qualitative Studienreform ein, die zum Abbau sozialer und geschlechtsbezifischer Unterschiede in Bildungssystem und Gesellschaft beiträgt.
| 08.11.2002 |
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Dresden: Neuer Studiengebühren-Entwurf des CHE bekannt geworden! - Gemeinsame Presseerklärung des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs) und des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS):
(Presse) |
| 08.11.2002 |
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Sozialpolitische Impulse und Herausforderungen durch die Europäisierung der Hochschulsysteme - Seit der Erklärung der Bildungs- und WissenschaftsministerInnen aus ursprünglich 29 und mittlerweile 33 Staaten Europas von Bologna 1999, der sog. Bologna-Deklaration, befindet sich die Hochschullandschaft Europas in einem grundlegenden Umbau. Mit der Herstellung von Kompatibilität und Vergleichbarkeit soll bis 2010 ein "europäischer Hochschulraum" aufgebaut werden. Aufgrund des Drängens der StudentInnen, vertreten durch ESIB - The National Unions of Students in Europe, wurde in der Prager Konferenz der BildungsministerInnen 2001 eine stärkere Berücksichtigung der "sozialen Dimension" im Bologna-Prozess vereinbart.
(Positionen) |
| 02.11.2002 |
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ECTS - Verbessern und Weiterentwickeln - Der fzs begrüßt grundsätzlich die Einführung des European Credit Transfer Systems (ECTS).
(Positionen) |
| 10.10.2002 |
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Presseerklärung zur vergleichenden Sozialerhebung - Deutschland im Hintertreffen bei staatlicher Förderung - europäische Sozialerhebung "Euro Student 2000" zeichnet durchwachsenes Bild der sozialen Situation der Studierenden in Deutschland
(Presse) |
| 25.04.2002 |
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Zur Informationspolitik der Hochschulen - Der fzs hält eine Informationspolitik der Hochschulen für wichtig, die ihre Studienmöglichkeiten transparent zu machen und dabei gezielt an der Hochschule unterrepräsentierte Gruppen anspricht, wie z.B. Frauen in Ingenieurwissenschaften. Wir lehnen dagegen ein Hochschulmarketing ab. Der Versuch, die Studienmöglichkeiten einer Hochschule übersichtlich und verständlich darzustellen, ist begrüßenswert.
(Positionen) |
| 24.04.2002 |
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Grundsätze zur Einführung des Diploma Supplement - Im Rahmen der angestrebten Möglichkeit zur Mobilität der AbsolventInnen wird es erforderlich, auch im Ausland transparent zu machen, welche Qualifikationen mit einem bestimmten Abschluß verbunden sind. Umgekehrt sollen auch Studienleistungen und Abschlüsse ausländischer Hochschulen für nur mit dem deutschen Hochschulsystem vertraute Personen transparent gemacht werden:
(Positionen) |