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Studienreform

Bundesweit nimmt die Umstrukturierung der Studiengänge hin zu gestuften Studiengängen weiter Formen an. Die Chance einer qualitativen Studienreform wird dabei häufig zugunsten rein formaler Debatten vergeben. Es zeigt sich, dass die einzelnen Hochschulen, ja selbst einzelne Fakultäten und Institute ihre neuen Studienordnungen erstellen, ohne die Reformen um sie herum zur Kenntnis zu nehmen. Daraus resultiert eine stark diversifizierte Studienordnungslandschaft, deren Vergleichbarkeit ebenso bezweifelt werden kann wie die Möglichkeit des Studienortwechsels, den sie vereinfachen soll. Besonders prekär erscheinen die Reformen im Bereich der Lehramtsausbildung. Hier führen einzelne Länder unterschiedliche Modellprojekte durch, die nicht kompatibel, nicht zeitlich begrenzt und nicht aufeinander abgestimmt sind. Hier haben die Länder bisher den Handlungsbedarf zur Abstimmung – bei einer immerhin staatlichen Abschlussprüfung – nicht ausreichend erkannt.

Der fzs fordert eine qualitative Studienreform ein, die zum Abbau sozialer und geschlechtsbezifischer Unterschiede in Bildungssystem und Gesellschaft beiträgt.

In dieser Rubrik finden Sie Informationen zu den Bereichen:

Jahrgang: 2003
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16.09.2003 > Stellungnahme zu den von der Kultusministerkonferenz am 12.06.03 beschlossenen "10 Thesen zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland" - Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) begrüßt, dass die Kultusministerkonferenz (KMK) den Beschluss ber neue "Ländergemeinsame Vorgaben gemäß § 9 Abs. 2 HRG sowie Strukturvorgaben für Bachelor- und Masterstudiengänge" am 12.06.03 vertagt hat, nachdem der vorliegende Entwurf auf massive Kritik von Gewerkschaften und Studierenden gestoßen war. (Presse)
23.06.2003 > Offener Brief Bachelor/Master-Strukturvorgaben - Offener Brief an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Frau Ministerin Karin Wolff Von Sonja Staack und Falk Bretschneider, studentische Mitglieder des Akkreditierungsrates Paris / Hamburg, 10.06.2003 Zur Befassung neuer "Strukturvorgaben für Bachelor - und Masterstudiengänge" auf der 302. Kultusministerkonferenz, 12./13. Juni 2003 (Presse)
15.04.2003 > Presseerklärung: KMK will Zugang zu Masterstudiengängen massiv einschränken! - Dem fzs wurde ein Entwurf der KMK für neue Strukturvorgaben für Bachelor- und Masterstudiengänge zugeleitet.In diesem Entwurf ist vorgesehen, den Zugang zu Masterstudiengängen erheblich zu erschweren. Dies würde eine massive Verschlechterung der Situation für Studierende bedeuten. (Presse)
19.02.2003 > Zu gute Noten? Wen interessiert's? - Anläßlich der Diskussion um die Wissenschaftsratstudie zur Notengebung der deutschen Hochschulen, erklärt die bundesweite Studierendenvertretung, der freie zusammenschluß von studentInnenschaften (fzs): (Presse)
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