2.2. Ausschuss Frauen- und Genderpolitik
Aktionstage *gesellschaft macht geschlecht*
Der Ausschuss sollte für die Aktionstage im November 2012 und dem dazugehörigen Vorbereitungsseminar im September gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Vorbereitungen treffen. Die Vorbereitung beinhaltet die Fertigstellung der Plakate und Flyer für die diesjährigen Aktionstage, Material zusammenzustellen, den Referent*innenpool auszubauen und die Webseite www.kein-sexismus.de auf den neusten Stand zu bringen. Analog sollen außerdem die Aktionstage im November 2013 und das dazugehörige Vorbereitungsseminar im Juli 2013 geplant werden. Die Aktionstage sollen durch die teilnehmenden Hochschulen evaluiert werden.
Verteiler
Der genderpolitische Verteiler soll auf die Hochschulgruppen erweitert und die E-Mailadressen der Genderreferate aktualisiert werden. Der Verteiler selbst soll besser beworben und intensiver für die Bewerbung von genderpolitischen Veranstaltungen genutzt werden.
Vernetzungstreffen
In dieser Legislatur soll das Vernetzungstreffen der Aktiven im Bereich Frauen- und Genderpolitik Anfang April 2013 stattfinden. Dieses soll wieder aus einer Mischung aus inhaltlichen Beiträgen und genügend Freiraum zur Vernetzung bestehen. Das Vernetzungstreffen ist frühzeitig zu bewerben und durch die Teilnehmer*innen zu evaluieren. Bei der Bewerbung ist klarzustellen, dass das Vernetzungstreffen allen Referaten und Hochschulgruppen aus den Bereichen Frauen- und Genderpolitik offen steht.
Antidiskriminierungskampagne
Die Sticker der Antidiskriminierungskampagne sollen neu aufgelegt und erweitert werden. Zusätzlich sollen Plakate, Postkarten und ein Informationstext auf der Webseite www.kein-sexismus.de erstellt werden. Dies soll vor den Aktionstagen 2013 umgesetzt werden.
Leitfaden geschlechtsneutrale Sprache
Da der veraltete Leitfaden zu geschlechtsgerechter Sprache aus dem Programm genommen wurde, wäre dringend anzuraten, einen neuen, besser formulierten, inhaltlich komplett überarbeiteten Reader zu erstellen und zu veröffentlichen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, eine eingängige Begründung zu bringen, warum es sinnvoll und richtig ist, geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden. Eine Gegenüberstellung der verschiedenen Möglichkeiten zu gendern, wäre sicherlich hilfreich. Das Hauptziel sollte sein, den Mitgliedern einen Leitfaden an die Hand zu geben, welcher die einheitliche Form zu gendern erklärt, und mit vielen Beispielen zu illustrieren, wie die Genderung mit * funktioniert.
Argumente gegen Sexismus
Der Reader "Argumente gegen Sexismus" sollte endgültig fertig gestellt und beworben werden. Er ist bisher - analog zum Reader "Argumente gegen Studiengebühren" - so strukturiert, dass die gängigsten sexistischen Sprüche aufgeführt werden, denen entsprechende Gegenargumente als Argumentationshilfe entgegengesetzt werden. Der Titel soll "Klassische Gendermärchen - und wie sie entkräftet werden können" sein.
Reader zu antisexistischen Methoden
Vor einiger Zeit bereits wurde eine Kritik am Gender Mainstreaming in einem Grundsatzbeschluss der MV festgehalten. Dieses war als Teil einer dreiteiligen Reihe gedacht. Der Teil zu Diversity Management sollte als nächstes folgen und darauf ein Papier, welches sich mit Queer Theories beziehungsweise Practics beschäftigt, um die drei Modelle in einer Broschüre zusammenzufassen, zu kritisieren und die Essenz daraus zu einer Verbandsposition weiterzuentwickeln.
Partizipation im Verband
Das Projekt "Genderwatch", das bisher vor allem auf den Mitgliederversammlungen umgesetzt wurde, soll verbindlich auf alle Gremien und Veranstaltungen des fzs ausgeweitet werden. Bei der Auswertung der Daten ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Ausschuss gewünscht, um in Zukunft besser auf die Bedürfnisse der Mitglieder eingehen zu können.
Partizipation in Gremien der Student*innenschaften und Hochschulen
Auf Basis der ausgewerteten Online-Umfrage soll ein Leitfaden für Student*innenschaften zu diesem Thema erarbeitet werden.
Vertrauensperson im Verband
Perspektivisch gesehen erarbeitet der Ausschuss ein Konzept für eine Vertrauensperson im Verband und wie diese Stelle in die Satzung implementiert werden kann, um den Beschluss des Frauenplenums auf der 41. ordentlichen Mitgliederversammlung in Würzburg umzusetzen. Zu klären ist in dem Zusammenhang auch, wie und von wem diese Stelle gewählt werden kann.








