2.4. Ausschuss Internationales
Allgemeines
Der Ausschuss Internationales begleitet sowohl die bildungspolitischen Entwicklungen in Brüssel als auch die innerhalb der europäischen Studierendenschaft. Dazu gehört unter anderem die Kontaktpflege mit anderen Dachverbänden und die Beantwortung entsprechender Anfragen.
Bologna-Prozess
In den letzten Jahren lag der Arbeitsschwerpunkt auf der European Students‘ Union (ESU). In der nächsten Legislatur soll vermehrt direkt zu den Entscheidungen aus Brüssel gearbeitet werden, um die studentischen Vertreter*innen in den entsprechenden nationalen Gremien zu unterstützen. Dies gilt zum Beispiel für die Vertreter*innen in der nationalen Bologna AG. Hierzu wird eine engere Zusammenarbeit mit den inhaltlichen Ausschüssen des fzs, insbesondere der Ausschuss Studienreform angestrebt, um die Implementierung des Bologna-Prozesses bestmöglich aus dem nationalen und europäischen Blickwinkel zu begleiten.
Zusammenarbeit mit den Studierendenvertretungen der Nachbarländer
Der Ausschuss Internationales strebt eine engere Zusammenarbeit mit den österreichischen und schweizerischen Studierendendachverbänden an. Dabei geht es verstärkt um eine engere Vernetzung untereinander, den Austausch zu thematischen Schwerpunkten und das vorantreiben von gemeinsamen Seminaren und Konferenzen (z.Bsp.: die Bodenseekonferenz). Des Weiteren soll verstärkt versucht werden, auch mit den anderen Nachbarländern einen engeren Kontakt aufzunehmen. Es gilt zu prüfen, ob man in Kooperation mit diesen ein EU-gefördertes Projekt bis zur nächsten MV organisiert bekommt.
ESU - European Students` Union
Der Ausschuss bildet das Bindeglied zwischen dem fzs und ESU. Dies bedeutet dass er auf der einen Seite die Interessen des fzs bestmöglich bei ESU vertritt und einbringt und andererseits die Entwicklungen innerhalb ESU in den fzs trägt. Dazu gehören die regelmäßige Beantwortung von Anfragen sowie die Bewerbung von ESU-Veranstaltungen innerhalb des fzs. Des Weiteren ist der Ausschuss dafür zuständig, die aktuellen politischen Entwicklungen auf europäischer Ebene in den Verband zutragen. Des Weitern erfolgt durch den Ausschuss eine intensive Vorbereitung des Board Meetings und der Students‘ Convention. Hierfür werden die entsprechenden Unterlagen von dem Ausschuss bearbeitet und ggf. an die korrespondierenden inhaltlichen Ausschüsse des fzs weitergeleitet. Ggf. wird eine Beschlussvorlage erarbeitet und die Delegation bei ihrer Vorbereitung auf die Veranstaltung begleitet. Der Ausschuss erarbeitet eine Empfehlung bzgl. der Delegationszusammensetzung und -größe für die einzelnen ESU Veranstaltungen. Inhaltich wird sich der Ausschuss weiterhin dafür einsetzten, dem Beschluss der 36. Mitgliederversammlung in Bielefeld folgend, dass die Verfasste Studierendenschaft nach Europa getragen und gestärkt wird. Dies beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Mitarbeit bei ESU, sondern auch auf alle anderen Organisationen auf internationaler Ebene, in denen der fzs involviert ist.
ESU-Reader
Gemeinsam mit interessierten Delegierten des fzs von vergangenen ESU-Veranstaltungen wird ein Leitfaden erstellt, um den typischen Ablauf und Besonderheiten auf den Board-Meetings zu verschriftlichen. So soll Einsteiger*innen die Aufnahme der Arbeit als Delegierte des fzs erleichtert und die Ausschussarbeit optimiert werden.
ERASMUS4ALL
Der Ausschuss erarbeitet zeitnah eine Position zu der neuen Programmlinie "ERASMUS4ALL" der EU.
Mobilität
Gemeinsam mit den Ausschüssen Sozialpolitik und Studienreform soll eine vertiefende Positionierung zum Thema Mobilität erarbeitet werden.
QUEST
Der Ausschuss Internationales plant mit dem Vorstand und weiteren Verantwortlichen bei der Konstituierung das Vorgehen bzgl. des QUEST-Projekts in der nächsten Legislatur und eruiert, in wie weit der Ausschuss unterstützend dazu beitragen kann.
Weitere internationale Akteur*innen
Neben dem Arbeitsbereich des europäischen Hochschulverbandes versucht der Ausschuss auch, sich mit anderen internationalen Strukturen beziehungsweise international tätigen Strukturen kritisch auseinanderzusetzen. Hierzu zählen unter anderem der DAAD, die europäische Hochschulrektorenkonferenz (EUA) oder das European Access Network (EAN) und E4. Innerverbandlich soll der Ausschuss eine Brücke sowohl zwischen den einzelnen Ausschüssen und Arbeitskreisen darstellen, als auch zwischen den verschiedenen lokalen, nationalen und internationalen Interessen und Entwicklungen. Des Weiteren soll versucht werden, die Zusammenarbeit mit dem BAS eV wiederzubeleben, um den Fokus der Arbeit auch auf die ausländischen Studierenden in Deutschland zu erweitern.








