1.2 Anti-Diskriminierung als Querschnittsthema des Verbandes – Die Arbeit gegen soziale Ausgrenzungs- und Herrschaftsverhältnisse

Die Arbeit des fzs soll auch im kommenden Amtsjahr dazu beitragen gesellschaftliche Ausschlüsse und Dominanzbeziehungen zu bekämpfen. Zusätzlich zu den in der Anti- Diskriminierungsvorschrift genannten Dimension sind dies in diesem Jahr: Klassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Ableism, Bodyism und Ageism. Dieser Selbstanspruch soll auf drei Ebenen eingelöst werden:

1. Der fzs analysiert und kritisiert gesamtgesellschaftliche Phänomene und wirkt auf sie ein. Schließlich sind diese Gegenbenheiten nicht bloß an der Hochschule zu finden. Sie hängen mit der Funktionsweise des sozialen Ganzen zusammen. Die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie sowie das festival contre le racisme dienen dazu in besonderem Maße. Zusätzlich hat und wird der fzs Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Problemfeldern leisten. Weiterhin soll im kommenden Jahr ein umfassender Reader zu diesem Themenfeld erschienen.

2. Dabei kommt dem Bildungs- und Wissenschaftswesen eine besondere Rolle zu. Nicht nur zeigen sich hier Ausschlüsse und Diskriminierung, sie werden in diesen Institutionen auch (re)produziert. Wir gehen davon aus, dass sie in diesem Kontext auch durchbrochen werden können. Im Rahmen eines Symposiums wollen wir diesen Zusammenhang genau beleuchten und nach Strategien für hoch- schulpolitisch Aktive suchen.

3. Die eigene politische Arbeit kann sich im Dienste der besten Ziele sehen und doch Ausschlüsse reproduzieren. Um dem entgegenzuwirken wird es weiter Workshops auf den Terminen des Vereins insbesondere der Mitgliederversammlung geben. Auch für lokale Studierendenvertretungen wollen wir Workshops und Tagungen anbieten. Die Antidiskriminierungsbeauftragen werden von allen Gremien des Verbandes in ihrer Arbeit unterstützt.