2.6. Ausschuss Verfasste Student*innenschaft / Politisches Mandat

Der fzs wird sich auch im 21. Jahr seines Bestehens intensiv mit dem ihm seit seiner Gründung wichtigen Arbeitsbereich Verfasste Student*innenschaft und Politisches Mandat befassen.

VS-Reader
Der Vorstand wird gemeinsam mit dem Ausschuss VS/PM einen gangbaren Weg finden, endlich den geplanten Reader, der als Handbuch zu grundsätzlichen Fragen rund um die VS fungieren soll, zu erstellen. Dabei soll insbesondere die Möglichkeit geprüft werden, ein entsprechendes Werk auszuschreiben. Die konzeptionelle Federführung soll dabei beim Ausschuss VS/PM liegen, die organisatorische beim Vorstand.

Publikationen
Der Ausschuss wird die veralteten Publikationen des fzs im Arbeitsbereich VS/PM sichten und ggf. aktualisieren oder durch Neue ersetzen. Bei Druck und Layout aller Publikationen sollen andereVerbandsgremien, insbesondere der Vorstand, die nötige Unterstützung leisten.

HoPo-Einstiegsseminar
Der Ausschuss VS/PM soll sich bei der Durchführung der Einstiegsseminare für hochschulpolitisch Aktive des fzs beteiligen und wird vom Vorstand entsprechend eingebunden, um die Inhalte zu diesem Arbeitsbereich gut zu vermitteln.

Weitere Seminare
Der Ausschuss konzipiert in Zusammenarbeit mit dem Vorstand und vorbehaltlich der Finanzierung u. a. durch das BMBF Seminare. Mögliche Themen könnten u. a. ”Politisches Mandat: Chancen und Risiken”, ”VS-Einführung in BaWü – Welche Lehren können wir ziehen?” oder ”Wo bleibt die Demokratie im Hochschulgesetz?” sein.

Einführung der VS in Baden-Württemberg
Der Ausschuss evaluiert den bisherigen Stand der VS-Einführung in Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick darauf, welche Probleme existierten und welche Lösungen es dazu gab, sowie welche Probleme fortbestehen oder sich neu ergeben haben. Auch soll geschaut werden, inwieweit Nordstudischaften von den jungen Modellen lernen können und der Beitrag des fzs bei der Einführung evaluiert werden.

Austrittsmöglichkeit aus der VS
Der fzs sieht die Austrittsmöglichkeit aus der Verfassten Student*innenschaft in Sachsen und Sachsen-Anhalt als Generalangriff auf die studentische Selbstverwaltung und evaluiert die Konsequenzen, die sich durch die Einführung ergeben haben. Dabei soll nach Möglichkeit mit der KSS und der KSSA zusammengearbeitet werden.

Politisches Mandat
Der Ausschuss erarbeitet eine Übersicht zur aktuellen rechtlichen Situtation zum politischen Mandat der Student*innenschaften in den Bundesländern. Eine Überarbeitung und Neuauflage des PM-Readers (Sammlung relevanter Literatur), Informations- und Mobilisierungskonzepte sollen geprüft werden.

VS nach Europa tragen
Der Auschuss VS/PM unterstützt den Ausschuss Internationales dabei, die Konzepte der Studierendenorganisation und -vertretung in Europa zu evaluieren. Ziel ist dabei die Demokratisierung der europäischen Studierendenvertretung und die Stärkung der lokalen Studierendenschaften.

Zusammenhang zwischen akademischer und studentischer Selbstverwaltung
Der Ausschuss befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen der akademischen und der studentischen Selbstverwaltung und widmet sich dabei insbesondere den Fragestellungen, ob es sinnvoller ist, diese zwei Bereiche zu trennen oder nicht, und welche Auswirkungen die Verflechtungen jeweils haben?

Wahlen, Wahlzeiträume, Sitzzuteilungsverfahren, Quoren bei Urabstimmungen
Der Ausschuss VS/PM verschafft sich einen Überblick über die mannigfaltigen Procedere bei Wahlen in Student*innenschaften in der BRD. Insbesondere sollen dabei die Auswirkungen von Sitzzuteilungsverfahren, Wahlkreisgrößen, Sperrklauseln und Quorenregelungen bei Sachentscheidungen in Urabstimmung untersucht werden. Ggf. soll aus den Ergebnissen eine Handreichung, Textsammlung o. ä. entstehen.

> Weiter zu Kapitel 2.7 Internationales

😡