Ausschuss Internationales

Der Ausschuss Internationales bearbeitet den Bereich Internationalisierung der Hochschulen. Hier werden Positionen erarbeitet zu Belangen von ausländischen Studierenden, Transnational Education, europäischen und internationalen Prozessen in der Hochschulentwicklung.

Die Grundlage der Ausschussarbeit ist das von der Mitgliederversammlung verabschiedete Arbeitsprogramm.

Der Aussschuss Internationales ist der einzige Ausschuss des fzs, der gemäß Satzung nicht als Ganzes auf der Mitgliederversammlung gewählt wird. Stattdessen besteht der Ausschuss, bei einer Größe von insgesamt vierzehn Personen, zur einen Hälfte aus direkt gewählten Personen und zur anderen Hälfte aus Personen besteht welche von den übrigen inhaltlichen Ausschüssen entsandt werden.

Ausschussmitglieder

  • Leonie Ackermann
  • Lasse Emcken

Entsandte Ausschussmitglieder

  • Anastasia Kreis (Ausschuss Frauen- & Genderpolitik)
  • Mirjam Hannah (Ausschuss Verfasste Studierendenschaft / Politisches Mandat)
  • Matthias Konrad (Ausschuss Politische Bildung)

Arbeitsprogramm 2020/21

Die Arbeit des Ausschusses wird sich im kommenden Jahr sicherlich wie auch
bisher daran orientieren, worauf die Mitglieder des Ausschusses Lust haben.
Dennoch lassen sich aufgrund der aktuellen Situation rund um Corona einige
Themen identifizieren, die momentan aus sozialpolitischer Perspektive besonders
spannend sind.

Dies betrifft einerseits den Komplex hinsichtlich mentaler „Gesundheit“,
Teilhabebeinträchtigung und Inklusion. Aufgrund neuer online Formate, aber auch
schlichtweg aufgrund der sozialen Isolation oder auch Existenznot, sind viele
Studierende Krisen-Verlier:innen. Der Ausschuss könnte beispielsweise eine Info-
Kampagne über die Tücken nicht durchdachter Online Formate, Änderungen von
Veranstaltungszeiten u.Ä. durchführen. Denkbar wären auch die Entwicklung von
Lehrkonzepten, Selbst-Hilfe-Formate, eine Erhebung der Situation an Hochschulen
oder die Vernetzung von Referaten einzelner Studierendenschaften.

Insbesondere finanzielle Fragen sind zur Zeit drängend. Dies betrifft
weggefallene Jobs, die Überbrückungshilfe, das BAföG, aber auch Wohnraum/Mieten
und weitere Aspekte die Studienfinanzierung. Ähnlich wie beim Thema zur
Inklusion und Gesundheit sind auch hier die Vernetzung von Referaten, sowie auch
Öffentlichkeitsarbeit in Form von Kampagnen oder das herstellen von Infomaterial
denkbar.

Studierende mit familiären Verpflichtungen (Pflege von Angehörigen, Kinder,
etc.) sind mitunter durch besondere Mehrfachbelastungen betroffen. Auch zu
diesem Themenbereich wäre Arbeit denkbar. So könnte an ältere Projekte wie der
Erstellung einer Broschüre zum Thema “studieren mit Kind“ angeknüpft werden,
aber auch komplett Neues erdacht werden.

Abseits von Corona sind die benannten Themen ebenfalls bearbeitbar. Außerdem
können Themen neu erschlossen werden. So gibt es bislang noch wenig Arbeit des
Ausschusses im Bereich antirassistischer Arbeit.