II.5 Frauen- und Geschlechterpolitik

Der Ausschuss Frauen- und Geschlechterpolitik betreut weiterhin die Aktionstage.

Darüber hinaus bereitet der Ausschuss ein Papier zur Analyse und Positionierung des Verbandes zur Frage inwiefern es in der Hochschulpolitik, insbesondere in Gremien der Studierendenschaften und der Hochschulen eine paritätische Partizipation (von Frauen und Männer/ der Geschlechter) gibt, vor und erarbeitet gegebenenfalls Lösungsansätze.

Der Ausschuss FGP arbeitet gemeinsam mit dem Ausschuss Hochschulfinanzierung an der Erstellung des Berufungsreaders.

Sehr unterschiedlich geregelt ist die Frage, inwiefern es studentische Gleichstellungsbeauftragte gibt, nicht gibt oder nicht geben soll. Der Ausschuss beschäftigt sich mit dieser Fragestellung und erarbeitet hierzu ein Positionspapier.

Der Ausschuss führt die Arbeit an der Plakat- und Medienkampagne zum Thema Diskriminierung fort und bemüht sich diese vor den Aktionstagen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bisher gendert der fzs durch ein Binnen-I, der Ausschuss soll sich mit der Frage beschäftigen, inwiefern dieses beibehalten soll oder alternative Formen gefunden werden sollen. Die Beantwortung der Frage setzt eine dezidierte Auseinandersetzung mit geschlechtergerechte Sprache voraus. Wünschenswert ist, dass nach der Erarbeitung einer Position auch verstärkt Öffentlichkeitsarbeit hierzu gemacht wird, z.B. durch Bereitstellen von Infomaterialien für die Mitgliedshochschulen.

Der Ausschuss beschäftigt sich mit der Partizipation der Teilnehmenden an Mitgliederversammlungen und Verbandsveranstaltungen aus geschlechtsspezifischer Sicht. Der Verband setzt sich auch außerhalb der Aktionstage gegen Sexismus mit den Themen Sexismus und Diskriminierungen auseinander. Insbesondere wird die inhaltliche Fundierung in der thematischen Breite wie auch in der Präsenz an den Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland fortgeführt. Dazu gehört die traditionelle Vernetzung wie beispielsweise mit den SchwulLesbischen Frauen + Frauen + Queerreferate + Gleichstellungsreferate weitergeführt und ausgebaut. Darüberhinaus wird auch die weitere Überarbeitung der Positionen und Publikationen genauso wie die Kommunikation zwischen AS und Ausschuss Frauen- und Geschlechterpolitik vorangetrieben. Im Rahmen dieser Arbeit wird auch versucht, zu eruieren, wie neuste Teambuilding- und Vernetzungsmethoden wie bedingungsloses Grundkommen möglichst wirksam im Sinne emanzipatorischer Politiken im Verband etabliert werden können. Der Ausschuss führt die Diskussion mit dem AS und anderen Interssierten, über Sexismus im Verband und mögliche Gegenstrategien fort.

Im Rahmen der 40. MV wird ein 3-stündiges Gendertraining durchgeführt.

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