Wer kann beitreten?

Jede Studierendenschaft an Hochschulen und Berufsakademien im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes (HRG) kann Mitglied werden. Nicht verfasste Studierendenschaften ohne eigene Finanzhoheit sind von der Beitragspflicht befreit.

Was kostet eine Mitgliedschaft?

Was kostet eine Mitgliedschaft? Die Höhe der fzs-Mitgliedsbeiträge hängt von der Anzahl der eingeschriebenen Studierenden ab. Danach gilt für Studierendenschaften mit weniger als 10.000 Studierenden die Formel „1 € * X-2000“, wobei X für die Anzahl der Studierenden steht. Eine Hochschule mit beispielsweise 2500 Studierenden zahlt also 1€*(2500-2000)=500 € jährlich. Nach dieser Formel zahlen Hochschulen mit bis zu 2000 Studierenden einen symbolischen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 1 €. Hochschulen mit mehr als 10.000 eingeschriebenen Studierenden zahlen regulär 0,80 € pro Student*in und Jahr (vgl. dazu auch die Ausnahmeregelungen in der Finanzordnung). Maximal beträgt der Mitgliedsbeitrag für sehr große Studierendenschaften jedoch 30.000 €.

Für neue Mitglieder gibt es darüber hinaus eine sog. Schnuppermitgliedschaft – sie zahlen in den ersten beiden Halbjahren ihrer Mitgliedschaft nur die Hälfte des regulären Beitrages. Für die genauen Modalitäten der Schnuppermitgliedschaft werft einen Blick in die Finanzordnung oder wendet Euch an den Vorstand.

Studierendenschaften ohne eigene Beitrags- und Finanzhoheit (vor allem Bayern) zahlen keine Mitgliedsbeiträge.

Außerdem bietet der fzs die Fördermitgliedschaft an: Hier können Studierendenschaften dem Verband zu einer selbst festgelegten Summe pro Haushaltsjahr beitreten und haben weniger Rechte als die Mitglieder.

Der Mitgliedsbeitrag wird immer für ein volles Haushaltsjahr des fzs fällig (Ausnahmen sind die Schnuppermitgliedschaft und der Beitritt in der zweiten Hälfte des Haushaltsjahres des fzs). Das Haushaltsjahr des fzs geht vom 01.10 bis zum 30.09. des darauffolgenden Jahres.

Warum sollen wir überhaupt beitreten?

Mit einem Beitritt in den fzs stärkt ihr die einzige überparteiliche, bundesweite, studentische Interessenvertretung. Mit eurer Mitgliedschaft und eurer Stimme könnt ihr dazu beitragen, demokratisch legitimierte Positionen zu entwickeln und sie schlagkräftig in hochschulpolitische Debatten und Entscheidungsprozesse einzubringen.

Hochschulpolitik liegt in gemeinsamer Verantwortung von Bund und Ländern. Der Bund gibt die Rahmengesetzgebung vor. Darüber hinaus regelt er gemeinsam mit den Ländern den Hochschulbau, die Studienfinanzierung und die Forschung. Studierende brauchen einen studentischen Dachverband, damit sie ihre Interessen gegenüber Hochschule, Politik und Öffentlichkeit bundesweit vertreten können.

Was macht der fzs?

Information

Der fzs informiert und schult Studierende und ihre Vertretungen zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Themen.

Position

Der fzs entwickelt studentische Positionen und Alternativkonzepte zu hochschul- und gesellschaftspolitischen Themen und bringt sie in den politischen Diskurs ein.

Interessenvertretung

Der fzs vertritt studentische Interessen gegenüber Hochschulen, Politik und Öffentlichkeit. Dabei arbeitet der fzs mit verschiedenen BündnispartnerInnen, beispielweise mit Gewerkschaften, zusammen.

Vernetzung

Der fzs unterstützt Studierendenvertretungen vor Ort bei der bundesweiten Vernetzung und Koordination ihrer Arbeit. Auch auf europäischer und internationaler Ebene arbeitet der fzs mit Studierendenvertretungen zusammen.

Ist eine Mitgliedschaft nicht zu teuer?

Die Organisation zahlreicher Veranstaltungen, die Erarbeitung von Publikationen und das Engagement von vielen Ehrenamtlichen kostet Geld – soviel ist klar. Trotz seiner Größe verfügt der fzs für seine politische Arbeit über ein weitaus geringeres Budget als die Mehrzahl seiner Mitglieder.

Die Mitgliedsbeiträge (und der Etat) des fzs sind auch im Vergleich zu anderen nationalen Dachverbänden extrem niedrig. In Österreich gehen zwischen 20 – 30 % der Beiträge der StudentInnen an die Bundesebene. Bei durchschnittlichen Semesterbeiträgen von 7 € pro StudentIn wären das umgerechnet zwischen 2,80 Euro und 4,10 Euro pro StudentIn im Jahr. Ein weiterer Vergleich: Das Deutsche Studentenwerk (DSW) erhält aus den studentischen Sozialbeiträgen 1,60 € pro Jahr.

Außerdem: Durch fehlende Anpassungen der Beiträge an die Inflationsrate sind Mittel der StudentInnenschaften seit Mitte der 60er Jahre durchschnittlich um 25 % – 50 % gesunken.

Ist eine passive Mitgliedschaft möglich?

Der fzs kennt keine „aktive“ oder „passive“ Mitgliedschaft. Natürlich ist kein Mitglied zur aktiven Mitarbeit gezwungen. Alle Angebote, auch die Teilnahme an Mitgliederversammlungen, sind vollkommen freiwillig. Gerade kleinere Mitglieder, die weniger personelle Ressourcen haben, ziehen es häufig vor, nur den Service in Anspruch zu nehmen.

Bei Rück- und Nachfragen könnt ihr euch gerne an den Vorstand wenden.

Direkt beitreten: Beitrittsformular