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SUMMARY:#BaustelleBildung - Mit Social Media gegen die Unterfinanzierung im Bildungsbereich
DESCRIPTION:In der Hochschulgruppe\, im StuRa/StuPa oder im AStA sind wir oft einig: es braucht eine BAföG-Revolution statt kleiner Reförmchen für echte Bildungsgerechtigkeit\, in den Landeshochschulgesetzen soll es eine Mindestvertragslaufzeit für studentisch Beschäftigte geben und\, ach ja: ein Institutsgebäude ohne Schimmel wäre eigentlich auch ganz nett. Doch was passiert nach der Beschlussfassung? Oft nur ein Insta-Post\, der von der typischen\, mal mehr\, mal weniger großen Bubble geliket wird. Wir haben viele Baustellen im (Hochschul-) Bildungssystem und keine Lust mehr\, dass unsere Forderungen ungehört bleiben! \n\n\n\nGemeinsam mit dir wollen wir exemplarisch eine Studi-Kampagne #BaustelleBildung entwickeln und so dem Thema Unterfinanzierung im Hochschul- und Bildungsbereich auf Social Media endlich mehr Sichtbarkeit verschaffen. Wie? Indem wir uns Strategien überlegen\, kreative Ideen entwickeln und dieses Jahr gemeinsam aktiv werden. Im Mai wollen wir uns mit dir in einem Skill-Sharing-Seminar mit der Nutzung der sozialen Medien für unsere politischen Ziele befassen. Wir tauschen uns mit Expert*innen aus\, wollen Erfahrungen weitergeben und so die Teilnehmenden zu Multiplikator*innen schulen. Bei Interesse sollen in kleineren virtuellen Treffen im Sommer sowie in einem Follow-Up-Treffen im Herbst die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis erprobt und angewandt werden. \n\n\n\nDabei beschäftigen wir uns auch mit bisherigen Kampagnen wie #StopTheCuts und wollen aus diesen Aktionen lernen. Uns erscheint es sinnvoll und wichtig\, mehr über den Umgang mit Social Media für die politische Mobilisierungs- und Aufklärungsarbeit zu lernen\, um Social Media-Plattformen gezielter einsetzen zu können. Wir wollen studentische Aktive im strategischen Umgang qualifizieren\, auch wenn sich viele schon alltäglich in diesem Feld bewegen. Denn klar ist auch: Zielgruppenspezifische Kommunikation\, die Platzierung von Forderungen und die bewusste Herstellung von Sichtbarkeit auf Social Media sind nicht nur dem Zufall überlassen\, sondern können durch Wissen um Algorithmen\, um Nutzer*innenverhalten oder die Frage von Zusammenarbeit mit bekannten Influencer*innen bewusst angegangen werden. Hierzu werden u.a. die Medienaktivistin Emily Laquer (@EmilyLaquer) oder der durch TikTok bekannte Can Koku (@yalladeutschland) sprechen. \n\n\n\nAlles Social Media\, oder doch nicht?\n\n\n\nFragen\, die wir auf dem Seminar gemeinsam bearbeiten wollen und dabei konkrete Hand-On-Erfahrungen austauschen wollen\, lauten: \n\n\n\n\nWie können politische Forderungen am besten bzw. sichtbarsten in Social Media-Kanälen platziert werden? Und in welchen?\n\n\n\nWas können Aktive und Ehrenamtliche selbst am besten tun?\n\n\n\nWas können einzelne (Hochschul-)Gruppen wie tun?\n\n\n\nWie funktioniert eigentlich ein Algorithmus oder wie wird am besten ein Video für TikTok gestaltet?\n\n\n\nWelche Plattformen müssen überhaupt bespielt werden? Und welche nicht?\n\n\n\nUnd was für eine Social Media-Arbeit braucht es eigentlich für so große Organisationen wie Gewerkschaften und Verbände?\n\n\n\n\nHow to Social Media = How to politische Positionen platzieren!?\n\n\n\nDas Seminar fußt auf der Idee des sogenannten Skill-Sharings: Denn es gibt professionelle Expert*innen und versierte Kolleg*innen – auch in der GEW – die im Feld der Social Media Arbeit gekonnt politische Themen bespielen. Und es gibt noch mehr Interessierte und Multiplikator*innen\, die Interesse haben zu lernen\, wie sie ihre legitimen Forderungen noch sichtbarer machen können: beispielsweise für ein BAföG\, das zum Leben reicht\, für eine tatsächlich ausfinanzierte Hochschule\, für mehr Chancengleichheit und Diversität und um die #BaustelleBildung endlich wieder ins Bewusstsein der politischen Verantwortlichen zu bringen!              \n\n\n\nWie\, wann und wo?\n\n\n\nWir laden euch herzlich ein\, vom 5. bis 7. Mai 2023 im ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg in Berlin Wannsee eure Skills zu teilen und neue Skills zu lernen!  \n\n\n\nDa wir das Seminar zusammen mit den GEW Studis veranstalten bitten um einen solidarischen Teilnahmebeitrag in Höhe von 20 Euro für GEW-Mitglieder und 40 Euro für alle anderen Teilnehmer*innen. Darin sind Unterkunft\, Verpflegung sowie die Erstattung der Reisekosten (DB zweite Klasse) eingeschlossen. Bitte meldet euch bis zum 14. April 2023 an.Wenn dieser Beitrag ein Problem für euch darstellen sollte\, versucht ihn am besten über eure Studischaften abzurechnen. Sollte dies nicht möglich sein\, soll euch der Beitrag nicht an einer Teilnahme hindern – dann wendet euch vertrauensvoll an uns und wir finden gemeinsam eine Lösung. \n\n\n\nGEW-Mitglieder werden bei Kinderbetreuung/Sorgearbeit unterstützt. Mit der Anmeldung erhältst du alle Informationen. \n\n\n\nBeim Bildungs- und Förderungswerk der GEW bedanken wir uns für die freundliche Förderung. \n\n\n\nDie Anmeldung erfolgt hier \n\n\n\nDas Programm\, die Einladung sowie weitere Informationen erhältst du hier
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LOCATION:ver.di Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg\, Koblanckstr. 10\, Berlin\, Berlin\, 14109\, Deutschland
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SUMMARY:++ABGESAGT++ Bundeskongress für studentische Sozialpolitik
DESCRIPTION:ACHTUNG: Leider müssen wir schweren Herzens verkünden\, dass der diesjährige Bundeskongress nicht stattfindet wird. \n\n\n\nDer Bundeskongress studentischer Sozialpolitik findet jährlich statt und ist als Treffen der studentischen Sozialreferate\, sozialpolitischen Beratungsstellen\, Projekten in der ganzen Bundesrepublik und sonstigen Interessierten konzipiert. In diesem Jahr wollen wir einen Schwerpunkt auf das Thema Diversität legen. Gleichzeitig wollen wir aber auch die Vernetzung und den Austausch zwischen hochschulpolitisch Aktiven in den Vordergrund stellen. Hierzu wird es innerhalb des Programms ausreichend Möglichkeiten geben! \n\n\n\nDie Anmeldung findet ihr weiter unten. Aus technischen Gründen können leider aktuell keine Anmeldebestätigungen verschickt werden!
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SUMMARY:Studentische Mitsprache bis zu den Grenzen der Lehrfreiheit - die Auswirkungen des BVerfG-Urteils vor 50 Jahren
DESCRIPTION:In der 68er-Bewegung hat sich eine breite Protestbewegung aus Studierenden und akademischen Mittelbau mehr Mitbestimmung an den Gremien der Hochschule erkämpft. Dabei wurde nicht nur die paritätische Besetzung im höchsten beschlussfassenden Gremium erreicht\, sondern generell die Umwandlung der Ordinarienuniversität zur Gruppenuniversität.  \n\n\n\nFünf Jahre später\, vor knapp 50 Jahren am 29. Mai 1973 hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) allerdings über die damals erkämpfte Drittelparität geurteilt und sie wieder aufgehoben. Das Urteil führte die Wissenschaftsfreiheit nach § 5 Grundgesetz an. Diese sah das Gericht in Gefahr\, wenn die Professor*innen nicht mehr die absolute Mehrheit stellen. Allerdings bringen viele Kritiker*innen an\, dass im akademischen Senat nicht alle Themen die Forschung und Lehre betreffen. Die damalige Begründung weist also Lücken auf. \n\n\n\nPrägnantes Bild der damaligen Protestbewegung war die Banneraktion bei der Feier des Rektorenwechsels am 9. November 1967 im Audimax der Universität Hamburg: „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“. Anknüpfend an die damalige Bewertung und das Fehlen von aktuellen Partizipationsmöglichkeiten auf Augenhöhe für Studis fragen wir uns\, wie viel Muff steckt Mittlerweile im Urteil des Bundesverfassungsgericht? \n\n\n\nSeid dabei! \n\n\n\nDie Veranstaltung findet am 24. Mai um 18.30 Uhr online statt. Für eine juristische Einordnung wird Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler sowohl zur historischen als auch aktuellen Situation einen Vortrag geben. Im Anschluss gibt es eine Diskussion.
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