Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS)
Im Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren (ABS) engagiert sich der fzs gegen Studiengebühren. Das ABS basiert auf einem breiten gesellschaftlichen Bündnis mit vielen Partner*innen, die sich u.a. gegen Studiengebühren für Ausländische Student*innen oder Langzeitstudiengebühren einsetzen.

Das Bündnis fordert eine grundsätzlich individuelle Kostenfreiheit für alle weiterführenden Bildungswege ein. Dies bezieht sich nicht nur auf die Ablehnung der direkten Erhebung von Studiengebühren, sondern auch auf alle Modelle von Bildungsgutscheinen und privatem Bildungssparen.

Lernfabriken …meutern!

Die Bedingungen, unter denen Bildung stattfindet, sind katastrophal: völlig undemokratische Strukturen; Leistungsdruck durch Turboabitur, Notenwahn und Regelstudienzeit; soziale Ausgrenzung durch Gebühren und mangelnde Förderungsmöglichkeiten; wachsender Einfluss von Unternehmen; Unterfinanzierung vom Personal bis zur Gebäudeinstandhaltung; überarbeitete Lehrende; zu große Klassen und Kurse. Dies alles führt nicht nur zu miserablen Lehr- und Lernbedingungen, es macht Menschen krank. Daher ist es auch kein Geheimnis mehr: Das derzeitige Bildungs- und Wissenschaftssystem ist gescheitert. Es wird den Ansprüchen, die seit der Aufklärung erhoben werden, nicht ansatzweise gerecht.
Deshalb: Nehmen wir unsere Bildung selbst in die Hand – meutern wir die Lernfabriken! Lasst uns für eine Gesellschaft kämpfen in der echte Bildung möglich ist!

Als Bündnispartner von Lernfabriken …meutern! beteiligt sich der fzs immer wieder an den verschiedenen Aktionen und Kampagnen des Bündnisses.

Mehr Infos findest du unter www.lernfabriken-meutern.de/selbstdarstellung/

BAföG Bündnis
Das BAföG Bündnis setzt sich überparteilich für eine umfassende Strukturreform des BAföG ein, denn es ist für uns ein zentrales Instrument für mehr Bildungsgerechtigkeit. Wir fordern, dass mehr Menschen der Zugang zum BAföG ermöglicht wird und dass das BAföG bedarfsdeckend umgebaut wird. Der erste Schritt muss ein sofortiger Inflationsausgleich sein. Aktuell würde das die Erhöhung um 10% bei Bedarfssätzen und Freibeträgen bedeuten. Darüber hinaus muss das BAföG an die Lebensrealitäten von Studierenden und Schüler_innen angepasst werden und zu einem Vollzuschuss ausgebaut werden. Die ausführlicheren Forderungen finden sich in unserem gemeinsamen Positionspapier.

Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit (PM-Bündnis)
Im Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit (PM-Bündnis) tritt der fzs für die Einführung verfasster StudentInnenschaften (VS) und die gesetzliche Absicherung der Meinungsfreiheit durch ein politisches Mandat für Studierendenschaften ein.

Bundesverband ausländischer Studierender (BAS)
Gemeinsam mit dem Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) arbeitet der fzs als Vertretung der internationalen Studierenden in der BRD und an deren spezifischen Problemen.


Mitgliedschaften

Durch seine Mitgliedschaft im Bund demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi) beteiligt sich der fzs an dem Vorhaben einer Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung. Mit dem BdWi gibt der fzs die Reihe „Studienhefte“ heraus. Die jährlich erscheinenden Hefte widmet sich jeweils einem wissenschafts- und gesellschaftspolitischen Schwerpunkt.

Trans- & Internationale Vernetzung

Im Topics Network arbeiten wir mit anderen progressiven europäischen Student*innenverbänden zusammen. Im Manifesto haben wir uns auf wesentliche Vorstellungen darüber, wie Bildung in Europa aussehen soll verständigt.
Außerdem ist der fzs Mitglied der ESU – European Students‘ Union und ist darüber auf europäischer Ebene in der Vertretung der Studierenden gegenüber EU, Europarat und UNESCO aktiv. Internationale arbeitet der fzs in der International Union of Students mit Studierendenvertretungen aus aller Welt zusammen.


Zusammenarbeit

In einigen Arbeitsbereichen überschneiden sich Tätigkeitsfelder und Interessen des fzs und der Gewerkschaften. Insbesondere bei der Vertretung von studentischen Beschäftigten und bei der Beteiligung von Studierenden und Beschäftigten an Entscheidungen im Hochschulbereich findet Zusammenarbeit statt.

Bei allen Hochschulpolitischen Fragen ist der fzs eng mit den Landesstudierendenvertretungen vernetzt und arbeitet zusammen an Verbesserungen für Student*innen.

Der fzs bringt sich im Deutschen Studentenwerk (DSW) ein. Ein fzs-Vorstandsmitglied sitzt im Vorstand des DSW-Kuratoriums.

Der fzs entsendet zwei Vertreter*innen in die Bologna-Arbeitsgruppe von Bund und Ländern, die die bundesweite Umsetzung des Bologna-Prozess begleiten.

Der fzs ist eine tragende Organisation des studentischen Akkreditierungspools. Die Geschäftsstelle des Pools ist beim fzs angesiedelt und die Entsendung von Poolmitgliedern kann über den fzs erfolgen.

Die zwei studentischen Mitglieder im Akkreditierungsrat stehen in engem Kontakt zum fzs, insbesondere zu den mit Studienreform betrauten Gremien.

Im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) beteiligt sich der fzs insbesondere über seine Mitgliedsstudierendenschaften. Gleichzeitig findet eine enge Zusammenarbeit mit den studentischen Mitgliedern in Kuratorium und Vorstand statt. Der fzs nominiert die studentischen Bologna-ExpertInnen beim DAAD, die den Umsetzungprozess beratend begleiten.