Der fzs freie zusammenschluss von student*innenschaften dient als Plattform zur Abstimmung studentischer Positionen. Zum Beispiel werden im Rahmen der Mitgliederversammlungen Anträge beraten und demokratisch abgestimmt. Aus diesen beschlossenen Anträgen leitet sich die nach außen vertretene Meinung der Student*innenschaften ab. Darüber hinaus existieren im fzs mehrere studentische Ausschüsse, die dafür zuständig sind, Konzepte zur Lösung unterschiedlicher Probleme zu erarbeiten.

Alle Positionen auf einen Blick: Liste aller Positionen


Studentische Mitbestimmung

Die Gewährleistung studentischer Mitbestimmung auf allen politischen Ebenen gehört zu den wichtigsten Arbeitsfeldern des fzs. Hierzu zählen vor allem der Einsatz für den flächendeckenden Einführung und Erhalt der Verfassten Student*innenschaft und die grundlegende Demokratisierung der Hochschule. Außerdem sind die Verteidigung des politischen Mandats, die Förderung studentischen Engagements, und Unterstützung sowie Initiierung von Bildungsprotesten wichtige Bestandteile der Arbeit des fzs.

Freier Zugang zu Bildung für alle

Der fzs steht sich für einen freien Zugang zu Bildung für alle und den Abbau sozialer Selektion, bspw. beim Hochschulzugang ein. Es gehört zum Selbstverständnis des fzs, sich für den Abbau sozialer und formaler Hürden im gesamten Bildungssystem einzusetzen und damit die Möglichkeit zu schaffen, dass alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft in umfassender Art und Weise an Bildung teilhaben können. Das beinhaltet für den fzs insbesondere Enthinderungspolitik, Antirassismus und Beseitigung jeder Diskriminierung. Als Studentischer Dachverband spielen Hürden für internationale Student*innen und bei der Hochschulzulassung eine besondere Rolle. Eine besonders hohe Bedeutung kommt dabei dem Engagement gegen jede Art von Studiengebühren als (nicht nur) soziale Hürde zu.

Gute Studienbedingungen & Lehr- & Lernqualität

Der fzs setzt sich für verbesserte Studienbedingungen und freie Bildung ein. Dazu gehören eine gute Lehr- & Lernqualität und eine sinnvoll umgesetzte Studienreform. Im Rahmen der Bologna Reformen setzt sich der fzs insbesondere für die Soziale Dimension ein, aber auch Themen wie Qualitätssicherung, Akkreditierung und Auslandsmobilität werden kritisch betrachtet.

Soziale Situation von Student*innen

Die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums bestimmen maßgeblich über die Studienaufnahme und den Studienverlauf junger Menschen. Der fzs hat daher umfassende Positionen im Bereich Sozialpolitik, von Studienfinanzierung (BAföG, Stipendien, etc.) über Arbeitsbedingungen von (aber nicht nur) studentischen Beschäftigten bis hin zu Sozialversicherung, Student*innenwerken und Wohnraumpolitik. Damit will der fzs umfassend am Abbau sozialer Selektion, bspw. durch Enthinderungspolitik arbeiten und sich für die Verbesserung des sozialen Umfeldes von Student*innen einsetzen.

Kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Gesellschaft

Eine kritische Auseinandersetzung bedeutet für den fzs sich kritisch mit Hochschul- & Wissenschaftspolitischen Themen zu beschäftigen, gleichzeitig aber auch zu erkennen, dass Hochschule als Teil der Gesellschaft funktioniert und nicht isoliert zu betrachten ist. Dementsprechend formuliert der fzs zum einen Positionen gegen die voranschreitende Ökonomisierung der Hochschule oder zu Bildung allgemein (z.B. zum Bildungsbegriff oder zum Schulsystem), zum Anderen aber auch zu Menschenrechten, Demokratie und Grundrechten. Das bedeutet für den fzs auch Themen, wie die Nachhaltigkeit oder zu Umverteilung zu bearbeiten.

Für Feminismus und Beseitigung von Diskriminierung in Wissenschaft & Gesellschaft

Der fzs tritt für die Beseitigung von Diskriminierung an Hochschule und der gesamten Gesellschaft ein. Das beinhaltet eine konsequent Feministische Arbeit für Gleichstellung und Selbstbestimmung, genauso wie der Kampf gegen Rassismus bspw. bei der Unterstützung von Geflüchteten oder internationalen Student*innen. Des weiteren wendet sich der fzs gegen jede Form des Antisemitismus und kämpft gegen Repressionen, bspw. antifaschistiescher Arbeit in Student*innenschaften.

Internationale Arbeit & Solidarität

Auf internationaler Ebene setzt sich der fzs für eine Implementierung des Bologna-Prozesses ein, die insbesondere Durchlässigkeit, Transparenz und den freien Zugang zu Bildungseinrichtungen beinhaltet.
Auch die internationale Solidaritätsarbeit und der Einsatz für Menschenrechte ist wichtiger Teil der internationalen Arbeit.

Ausfinanzierung des Bildungssytems

Die Ausfinanzierung des gesamten Bildungssystems, sowie eine nachhaltige Hochschulstruktur sind wesentliche Bedingung für unsere Vorstellung von freier Bildung und Wissenschaft. Wir wenden uns gegen Leuchtturmprojekte wie die Exellenzinitative und die Abhängigkeit von Drittmitteln ein. Wir fordern stattdessen eine breite Finanzierung des gesamten Bildungssystems. Dies ist für den fzs durch eine sinnvolle Umverteilungspolitik möglich. Des Weiteren positioniert sich der fzs in der Forschungspolitik gegen Rüstungsforschung und für Transparenz (vgl. Hochschulwatch).