Leitfaden: Hürdenarme Sprache

Der fzs versteht sich als inklusiver Verband. Seine Mitglieder haben ein Recht darauf, dass ihnen alle Informationen verständlich vermittelt werden. Zukünftig wird hier ein Leitfaden zur hürdenarme Sprache stehen. Dieser wird zur Zeit ausgearbeitet.

Beschluss der 65. außerordentlichen Mitgliederversammlung

1. Veranstaltungsunabhängig sollen alle Anträge gemäß des Leitfadens „hürdenarme
Sprache“ verfasst sein.

2. Der besagte Leitfaden wird spätestens zur nächsten Mitgliederversammlung
erarbeitet. So kann der Leitfaden zur nächsten MV durch die Mitglieder des
Verbandes getestet werden.

3. Auf der nächsten MV wird der Leitfaden abgestimmt. So wird ermöglicht, dass
mit den Erfahrungen der Probephase notwendige Änderungen vorgenommen werden
können. Zudem ist es vorteilhaft, dass das Feedback durch die MV sehr groß ist
(aufgrund der hohen Teilnehmendenzahl an MVen).

4. Das Antidis-Team und der Vorstand sollen mit Verfasser:innen von Anträgen in
Kontakt treten, sofern Anträge stark vom Leitfaden abweichen. Gemeinsam soll
besprochen werden, ob und inwiefern Anträge noch einmal im Sinne der
Barrierefreiheit nachgebessert werden können.

5. In der Vergangenheit ist immer mal wieder Unmut entstanden. Änderungsanträge
zum Sprachstil wurden als nervig empfunden, obwohl sie lediglich die
Verständlichkeit und somit Teilhabe erhöhen sollten. Redaktionelle Änderungen
wie Komma-Setzungen etc. sollen künftig direkt von der Geschäftsstelle
übernommen werden. Damit wird einerseits vermieden, dass dies Zeit auf den MVen
verschlingt. Andererseits führt dies im Idealfall dazu, dass Vorwürfe der
„Besserwisserei“ (etc.) nicht aufkommen können – eben weil die Antragsstellenden
nicht mit redaktionellen Änderungen befasst sind.