Der Haushalt des freien zusammenschlusses von student*innenschaften e.V. (fzs) ist die Grundlage für das finanzielle Handeln des Verbandes. Er wird von den Mitgliederversammlungen beschlossen und gilt jeweils von Oktober bis Ende September des Folgejahres. Der Rahmen für den Haushalt und die Kassenführung des fzs ist in der Finanzordnung festgelegt. Die Einhaltung der Finanzordnung wird mehrmals pro Jahr vom Kassenprüfungsausschuss des fzs geprüft. Der Vorstand legt regelmäßig Rechenschaft gegenüber dem Ausschuss der Student*innenschaften ab und er muss für sein finanzielles und verwalterisches Handeln von der Mitgliederversammlung entlastet werden.

Weiterhin ist der fzs dem Finanzamt gegenüber rechenschaftspflichtig. Seine Gemeinnützigkeit ist bescheinigt.

Einsichtsrecht in den detaillierten Haushalt haben alle Menschen, die Mitglied einer Studierendenschaft sind, welche fzs-Mitglied ist. Diese können sich gerne an uns wenden, um den Haushalt inkl. Erläuterung einzusehen. Auch alle anderen Interessierten können ihre Fragen an den Vorstand schicken: vorstand@fzs.de

Kurzübersicht

Einnahmen

Der fzs speist seinen Haushalt aus den Beiträgen der Mitglieder. Zuschüsse in größerem Umfang erhält er regelmäßig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, diese Zuschüsse sind an die inhaltlichen Seminare gebunden.

Durch Teilnahmebeiträge für die Seminare und Mitgliederversammlungen sowie durch den Erlös aus dem Info-Material hat der fzs weitere Einnahmen, die jedoch lediglich kostendeckend kalkuliert sind. Studierende aus fzs-Mitgliedsstudierendenschaften zahlen ermäßigte Beiträge für Seminarteilnahme und Info-Material.

Andere Einnahmen sind unregelmäßig, projektbasiert und fallen insgesamt sehr gering aus. Dies sind beispielsweise die Erstattung von Fahrtkosten oder Vortragshonorare der Vorstandsmitglieder, welche direkt an den Verband gehen. Wichtig: Die dargestellten Anteile basieren auf den Werten, die für das Haushaltsjahr 2018/2019 kalkuliert wurden. Die tatsächlichen Einnahmen können sich davon unterscheiden. Zum Zeitpunkt des Haushaltsbeschlusses ist niemals vollkommen klar, mit wie vielen Einnahmen zu rechnen ist. Daher werden zusätzlich zum Jahreshaushalt („Ansatz“) auch Aktualisierungen („Nachtragshaushalte“) erstellt und von den Mitgliederversammlungen beschlossen. Die exakten Einnahmen und Ausgaben werden dann im Jahresabschluss dargestellt. Das Haushaltsvolumen, das sich aus den Planwerten ergibt, beläuft sich insgesamt auf etwa 390.000 € pro Jahr (Stand 2018/2019).

Ausgaben

Der fzs verwendet seine Mittel im Großen und Ganzen für folgende Bereiche:

  • Interessenvertretung und Kampagnen – das bedeutet, alle inhaltliche Arbeit des Verbandes von Lobby-Kontaktpflege über Projektförderung vor Ort, die Vertretung in der European Students‘ Union bis zur (Weiter-)Entwicklung von Kampagnen, deren Rahmen ihr vor Ort nutzen könnt;
  • Bildungsarbeit und Vernetzung – das sind die vielfältigen Veranstaltungen, die Jahr für Jahr von zahlreichen Studierenden besucht werden (Workshops, Verpflegung, Unterkunft und Reisekosten) sowie die Info-Materialen in Form von kurzen Themenflyern, Artikeln oder längeren Readern;
  • Service und Organisation – dazu gehört der Unterhalt der Geschäftsstelle, Buchhaltung, Arbeitsmaterialien und Lohn für die Angestellten, welche schnell auf alle Anliegen reagieren, die an den fzs herangetragen werden – seien es einfache oder komplizierte Fragen, Finanzierungsanträge oder Materialbestellungen.

Wichtig: Auch für die Ausgaben gilt, dass die Daten aus der Grafik vorläufig kalkulierte Planwerte sind, an denen sich die Arbeit orientiert.

Neben den im Haushalt aufgeführten Daten wickeln auch der Studentische Akkreditierungspool, das Aktionsbündnis gegen Bildungs- und Studiengebühren und das Bündnis Lernfabriken …meutern! ihre Finanzen über den fzs ab, planen ihre Finanzen aber ansonsten selbstständig.