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Nach der Krise – Vor der Krise? Die Coronapandemie und ihre Folgen für Gesellschaft und Hochschule

26. November 2020 @ 14:00 29. November 2020 @ 13:00

Herbstakademie von BdWi, FIB, fzs und RLS

Die COVID-19-Pandemie beeinflusst seit dem Frühjahr 2020 massiv das öffentliche Leben weltweit. Wirtschaftliche, kulturelle, soziale und wissenschaftliche Aktivitäten werden stark eingeschränkt oder kommen völlig zum Erliegen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Pandemie noch für viele Monate akut sein wird. Ihre gesellschaftlichen Folgen werden noch über Jahre hinaus spürbar sein, u.a. auch in Form einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise.
Wissenschaft und Hochschulen bleiben von den aktuellen und künftigen Entwicklungen nicht unberührt. So stellen sich Fragen einer stärkeren Digitalisierung ebenso, wie die nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaftler*innen oder den sozialen Folgen eines monatelangen Ausnahmezustandes für prekär Beschäftigte und sozial benachteiligte Studierende. Was müssen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft tun, um ein gesellschaftliches Auseinanderbrechen zu verhindern? Welche Beiträge können Hochschule und Wissenschaft dazu leisten?
Ziel der Tagung soll es sein, aktuelle Entwicklungen zu analysieren und gemeinsam Strategien zur Verteidigung und Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft zu entwickeln.

In unserer gemeinsamen Herbstakademie wollen wir aktuelle Entwicklungen analysieren und gemeinsam Strategien zur Verteidigung und Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft entwickeln. An der Programmplanung der Herbstakademie wird derzeit noch intensiv gearbeitet. Wir laden herzlich dazu ein, sich mit Vorschlägen und Beitragsangeboten an der Vorbereitung zu beteiligen.

Nach dem jetzigen Stand der Planung findet die Veranstaltung vom 26. bis 29. November 2020 im Tagungshaus „Kurt Löwenstein“ Werftpfuhl (bei Berlin) mit Unterbringung und Vollverpflegung statt und wird von BdWi und fzs in Kooperation mit weiteren Partner*innen, u. a. der Rosa-Luxemburg-Stiftung, veranstaltet. Selbstverständlich wird die Tagung unter Beachtung der Coronabedingt geltenden Hygieneregeln stattfinden. Die Teilnahmezahl ist deshalb begrenzt und gegenüber früheren Jahren reduziert. Sollte die Entwicklung der Covid-19-Pandemie eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen, werden wir das rechtzeitig mitteilen.

Vorläufiger Programmplan:

Donnerstag, 26.11.
* Prof. Dr. Alex Demirovic (BdWi-Beirat): Die Coronakrise als historisches Ereignis

Freitag, 27.11.
* Prof. Dr. Paula-Irene Villa (LMU München, angefragt): Feministische Perspektiven: Krisenpolitik der starken Männer?
* Katharina Schramm: Ende der Austerität? Corona und die „Schwarze Null“
* Prof. Dr. Andreas Fisahn (Uni Bielefeld, angefragt): Bedrohung von Grundrechten und Demokratie?
* Dr. Thomas Sablowski (BdWi-Beirat): Corona und die Vertiefung der Europa-Krise
* Prof. Dr. Gudrun Hentges / Dr. Gerd Wiegel (angefragt): Der autoritäre Staat und die Krisenpolitik der extremen Rechten

Samstag, 28.11.
* Wissenschaft und gesellschaftliche Verantwortung: Zwischen Expertokratie und Wissenschaftsleugnung
* Ungeahnte Möglichkeiten? Linke Perspektiven für eine andere Gesellschaft
* Mirko Broll (LMU München): Solidarität als Prinzip: Sozialpolitische Perspektiven

Sonntag, 29.11. * Abschluss-Debatte: Krise, Demokratie und Gesellschaft: Wechselwirkungen, Risiken und Chancen

Der Zeit- und Themenplan wird noch aktualisiert.

Teilnahmebeitrag: 75 Euro (ermäßigt 50 Euro) bei Unterkunft im Doppelzimmer, 135 Euro im Einzelzimmer

Anmelden könnt ihr euch hier: https://www.bdwi.de/bdwi/termine/event_30291.html