fzs - freier zusammenschluss von studentInnenschaften
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Neuigkeiten

Tagung: Flüchtlingsmigration als Herausforderung für öffentliche Infrastruktur und Bildungspolitik

Am 10.9. veranstaltet der fzs gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, der GEW, dem BdWi, dem DGB-Berlin-Brandenburg und dem BFW eine Tagung zu Migration, Infrastruktur und Bildungswesen in Berlin.

Weitere Informationen findet ihr hier: www.alternative-wirtschaftspolitik.de/termine/event_28819.html

Die Anmeldung erfolgt über die Memorandum-Gruppe: memorandum@t-online.de oder auf der oben verlinkten Seite.


55. MV in Hannover

Die 55. Mitgliederversammlung des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften e.V. findet vom 5.-7.08.2016 in Hannover statt.

Anträge, Kandidaturen, Berichte etc. findet ihr im Antragstool hier

Anmelden könnt ihr euch hier. Dort findet ihr auch weitere Informationen.

Wir freuen uns auf euch!

Liebe Grüße
Marie, Ben, Sandro, Mandy


Linke Medienakademie

Ende August findet wieder die Linke Medienakademie statt, die eine progressive Weiterbildungsplattform für Medienschaffende darstellt. Unter dem Motto #hegemoniehacken soll es dieses Jahr drei Tage darum gehen wie "Gender-Diversität in den Medien repräsentiert und wie darüber gesprochen wird und was man selbst als Medienschaffender ändern kann. In vielen Seminaren werden wird erkundet, wie man subtile Diskriminierung und verdeckten Sexismus in digitalen und analogen Medien erkennt und welche Gegenstrategien es gibt."[Zitat Ankünfigungstext]

Der fzs ist Medienpartner der LiMa. Über uns sind Sammelbestellungen vom LiMa-Tickets möglich, wodurch ihr diese verbilligt erhalten könnt. Bei Interesse meldet euch bitte unter info@fzs.de


Newsletter und Soli-Arufruf vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren

Neues vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren findet ihr unter diesem Link Stay tuned and fight tuition fees!


Auf zur Anti-Exzellenz-Initiative!

Alle reden wieder über Exzellenz und der Wettbewerb geht wieder los - diesmal verbunden mit dem klaren versprechen, dass die die oben landen auch dort bleiben und Bundesuniversitäten werden. Damit wird Hierarchie zum Prinzip der Exzellenzinitiative.Währenddessen wird die Grundfinanzierung aller anderen Hochschulen zurückgefahren. Mal wieder stehen Studiengänge und Proffesuren vor der Schließung die Arbeitsrealitäten werden prekärer, Forschung und Lehre immer abhängiger; und leider ließe sich diese Liste noch weiter fortführen.

Um dagegen zu steuern, haben wir mit 100 Wissenschaftler*innen und weiteren Verbänden eine Anti-Exzellenzinitiative gestartet [2]. Dazu wurde auch eine Petition eingerichtet, und wir würden uns freuen, wenn ihr diese unterstützt und verbreitet. LINK ZUR PETITION

Die Seite zur Anti-Exzellenz-Initiative ist hier zu finden: EXZELLENZKRITIK


Verwertungsideologien überwinden!

01.05.2016: Anlässlich des internationalen Kampftags der Arbeiter*innenbewegung ruft der freie zusammenschluss von student*innenschaften dazu auf, sich gegen die gesellschaftlichen Verwertungsideologien entgegenzusetzen. Leistungszwang, Konkurrenzdruck, Ausschschluss und prekäre Bedingungen formen die Lebenssituationen von Student*innen und Dozent*innen. weiter


Aktivitäten gegen Nationalismus und Rassismus

Auf der letzten Mitgliederversammlung des fzs wurden umfassende und klare Beschlusslagen zur Arbeit gegen Nationalismus und Rassismus getroffen, die sich gegen die AfD und andere Nationalist*innen, Rassist*innen, Sexist*innen und Faschist*innen richten. In diesem Rahmen laden wir euch alle dazu ein (weiterhin) aktiv zu sein.

Dazu gibt es, neben der lokalen Arbeit, in nächster Zeit gleich mehrere Anlässe. Zum einen sind umfangreiche Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD am 30.4. in Stuttgart geplant. Zu den Protesten und Blockaden ruft u.a. die Initiative "Nationalismus ist keine Alternative" auf. Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des Bündnisses gegen den AfD-Bundesparteitag.

Für den Tag darauf, den 1.5. droht ein großer Naziaufmarsch der Partei III. Weg in Plauen. Auch hier möchten wir euch auf Gegenaktionen hinweisen.

Außerdem hat vor einigen Wochen hat sich das bundesweite Bündnis Aufstehen gegen Rassismus gegründet, welches der fzs ebenfalls unterstützt. Nicht nur in diesem Rahmen ist lokale Arbeit gegen Rassismus auf dem Campus und darüber hinaus gefragt.


Genozidleugnung an Universitäten

An der Universität Duisbug-Essen konnte am Abend des 26. April unter massiven Bedrohungskulisse für Kritiker*innen der Genozid an den Armeniern geleugnet werden. Die Universität hatte sich explizit gegen eine Absage der Veranstaltung ausgesprochen und eine PM mit "Keine Zensur" übertitelt. Auf der anderen Seite hatte die Universität allerdings 2014 eine Veranstaltung der Linken Liste zu Daesh und Kurdistan aus Sicherheitsgründen verboten. An der Uni Köln ist für Freitag, den 29.4. eine ähnliche Veranstaltung mit dem gleichen Referenten und Genozidleugner geplant. Wir fordern die Universität auf, diese Veranstaltung zu verhindern und sind besorgt darüber, dass solcher Veranstaltungen und eine solche Bedrohungskulisse an Hochschulen möglich sind.

Pressemitteilung des AStA Duisburg-Essen nach der Veranstaltung

Pressebericht


Überarbeitung der Akkreditierungsregeln

Der Akkreditierungsrat, welcher die Akkreditierung von Studiengängen kontrollieren soll, überarbeitet derzeit seine Regeln. Im Rahmen dieses Verfahrens gibt es ein Online-Beteiligungstool: forum.akkreditierungsrat.de


54. MV in Marburg

Die 54. Mitgliederversammlung des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften e.V. findet vom 11.-13.03.2016 in Marburg statt.

Anträge, Kandidaturen, Berichte etc. findet ihr im Antragstool hier
Und hier ist der Link zum Orga-Reder zur MV, in dem ihr alles zur Organisation vor Ort findet.

Anmelden könnt ihr euch hier.

Wir freuen uns auf euch!

Liebe Grüße
Marie, Ben, Sandro, Mandy

Warnung vor dubioser Rundmail

Wir haben die Information erhalten, dass Einzelpersonen verschiedene Studierendenschaften anschreiben und um Stimmrechtsübertragung von zahlreichen Studierendenschaften bitten. Diese Anfragen repräsentieren keineswegs den fzs und sind nicht im Sinne von Organen oder Gremien des Verbandes. Der fzs versteht sich vielmehr als Selbstverwaltung von Studierenden, die ihr Stimmrecht nicht an externe Vertreter*innen abgeben wollen und werden.


Zahlreiche Politische Organisationen und Medienschaffende kämpfen gemeinsam mit Student*innenvertretungen gegen Sexismus und Zensur. Solidarität lässt sich nicht brechen. Sie wächst.

Am 02.03.2016 um 11 Uhr veröffentlichen abermals zahlreiche politische Organisationen und Medienschaffende innerhalb eines erweiterten Zusammenschlusses "zensierte" Zeitungsartikel gegen Sexismus und sogenannte "Pick-up-Artists". Diese Artikel waren zunächst in der Student*innenzeitung der Universität Frankfurt am Main publiziert worden und mussten nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main aus dem Umlauf gezogen werden. Zur Begründung stellte das Gericht unter anderem fest, dass eine Student*innenschaft kein Recht habe, über einen Gegenstandsbereich zu berichten, der über die Hochschule hinausgehe. Als Protest gegen diese Einschränkung der politischen Handlungsfähigkeit von Student*innenschaften und als Zeichen der Solidarität veröffentlichten wenige Wochen später Student*innenvertretungen und -verbände in einem bundesweiten Zusammenschluss nun die zensierten Artikel erneut. Sie sind der Meinung, dass die Kritik an der Pick-up-Artist-Szene und Sexismus wichtig ist und selbstverständlich auch von Student*innen geleistet werden muss. Daraufhin ereilte die Student*innen eine Welle an Abmahnungen, die von einer privaten Medienrechtskanzlei ausging. [Weiter]


Am 6. Februar heißt es ganz konkret: Pick-Up "Artist" den Abend versauen!

Am Samstag, den 6.2., versammeln sich zwischen 20:00 und 20:20 Uhr an unterschiedlichen Orten der Welt, Typen, die der PickUp-Bewegung zuzurechnen sind. Sie folgen damit einem Aufruf von Roosh V, einem bekannten antifeministischen, nationalistischen V*rg*w*lt*g*ngsapologeten. Derartige Treffen sind auch in den Städten ‎Aachen, Berlin, ‎Frankfurt (Main), Hamburg, ‎München, ‎Nürnberg und ‎Würzburg verabredet. Dem Initiator, ein bekannter Frauenfeind, geht es bei dem Treffen nicht etwa nur darum, dass die Teilnehmer in der Gruppe Frauen aufreißen, so wie das üblicherweise bei derartigen Treffen ist. Nein, vielmehr soll es sich um männerbündische Treffen handeln, bei denen kein Mensch außer heterosexuelle Männer zugelassen ist. An einigen Orten gibt es bereits Protestbündnisse gegen diese besonders widerliche Form des sexistischen Normalzustandes. Wir bemühen uns, die Liste [auf der Facebookseite unserer Kampagne gesellschaft macht geschlecht] aktuell zu halten. Wenn ihr von Gegenprotesten wisst oder Material für solche Aktionen habt, dann meldet euch bei uns. Wir sind unter vorstand@fzs.de oder unter den handynummern auf dieser Seite zu erreichen.

Seid kreativ und sorgt dafür, dass diese Typen keinen Raum bekommen!


Bundesweiter Solidaritätsaufruf für den 16.12

Warnstreik Universität Frankfurt und Bildungsproteste Mainz KRITIK WIRD KONKRET - ZEIT FÜR ARBEITSKAMPF

In Frankfurt sowie in Mainz finden am Mittwoch, den 16.12.15, Aktionen statt. Unterschiedliche Proteste formierten sich vermehrt in den letzten Monaten: Antirassistische Schulstreiks in Frankfurt und Berlin, Hochschulprotest und Streik in Landau und mehrere Aktionen der Hilfskraft-Initiative in Frankfurt. Dies alles sind Reaktionen auf die zunehmende Repression und Prekarisierung im Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb. Weiter

Kommt am 16.12. nach Mainz oder nach Frankfurt, organisiert dezentrale Aktionen und formiert mit uns Widerstand gegen die Missstände dieses Bildungs- und Wissenschaftssystems!


4-Jahres Frist für Hilfskräfte gekippt

Wie aus dem Wissenschaftsausschuss des Bundestages bekannt wurde, gab es zumindest kleinere Verbesserungen in puncto Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Dies betrifft Punkte, für die viele Studierende gemeinsam gestritten haben - mit einem Aktionstag am 1.12. und gemeinsamen Stellungnahmen und Appellen von fzs, Gewerkschaften und Landesstudierendenvertretungen.

1. Die Höchstbefristungsdauer von vier Jahren, die den Jobverlust vieler Hilfskräfte zum Ende des Studiums bedeutet hätte, wurde gekpippt. Sie beträgt nun zumindest sechs Jahre, was Studierenden länger ermöglicht, an der Hochschule zu arbeiten.

2. Die Mittelbewilligungsdauer bei Drittmittelprojekten wird an die Projektdauer genüpft. Da Projekte oft länger dauern als Mittel freigegeben sind, heißt dies, dass es für Drittmittelbeschäftigte zumindest im Regelfall längere Beschäftigungsdauer geben wird.

Diese Punkte sind bei weitem nicht ausreichend um die Studien- und Beschäftigungssituation an Hochschulen zu ändern. Aber die gröbsten Verschlechterungen im Gesetz konnten zumindest abgewendet und noch eine kleine Verbesserung für Drittmittelbeschäftigte erreicht werden Wir werden weiter für Tarifverträge und ein grundsätzliches Ende des Befristungsunwesens streiten und alle Beschäftigten dabei unterstützen.


Aktionstag 1.12. - Es reicht! Vollversammlungen studentischer Beschäftigter

Am 1. Dezember werden sich bundesweit an einigen Hochschulen die studentischen Beschäftigten versammeln um sich über ihre Arbeitssituation auszutauschen, Kritik zu formulieren, Druck zu machen und sich zu organisieren. Noch immer droht der aktuelle Entwurf des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes mit einem Ende des Arbeitsverhältnisses für Hilfskräfte nach vier Jahren, noch immer werden vielerorts die gesetzlich festgelegten Arbeitsstandards, wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaubsanspruch, nicht eingehalten, noch immer gibt es fast überall weder Tarifverträge für studentische Beschäftigte noch eine Personalvertretung. Deshalb sagen Studierende und Beschäftigte: Es reicht, gegen diese Verhältnisse wollen wir uns organisieren und Druck machen!


+++ Mehrere Uni-Gebäude in Landau besetzt +++

Heute haben mehrere Hundert Student*innen in Landau auf einer Vollversammlung einstimmig beschlossen, Gebäude ihrer Hochschule zu besetzen, um für bessere Studien- und Arbeitsbedinungen zu demonstrieren. Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen in Landau. Die deutschen Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. In überfüllten Vorlesungs- und Seminarräumen wird Bildung selbst denen unmöglich gemacht, die es wenigstens an die exklusiven Elfenbeintürme geschafft haben. Die meisten Anderen werden durch sinnlose bzw. unsoziale Selektionsmechanismen und einem unzureichenden BAföG von diesem Bildungsabschnitt ferngehalten. Es wird Zeit, dass Bildung allen Menschen zugänglich gemacht wird. Das bedeutet auch, dass an Hochschulen Bedingungen geschaffen werden, die es überhaupt erlauben von Bildung zu sprechen.

Stellungnahme des fzs zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist nicht nur ein Wortungetüm, sondern vor allem ein Ungetüm für die Beschäftigten. Es erlaubt den Hochschulen, viel härter zu befristen als es sonst überall üblich ist. Außerhalb der Hochschulen wirkt das Teilzeit- und Befristungsgesetz. Hier muss nach einem (sachgrundlos) befristeten Arbeitsverhältnis von zwei Jahren bei dem*der gleichen Arbeitgeber*in eine unbefristete Stelle folgen. In der Wissenschaft hingegen darf viel stärker sachgrundlos befristet werden. Stellen dürfen für insgesamt sechs (statt zwei) Jahre befristet werden - und innerhalb dieser sechs Jahre sind Monats- und Jahresverträge eher die Regel als die Ausnahme. 53% der Befristungen an Hochschulen haben eine Dauer von unter einem Jahr.

Im Wissenschaftssystem sind unbefristete Verträge außerhalb der Professur in der Folge so undenkbar, dass nachdem Menschen sechs Jahre (die Maximalbefristungsdauer) gearbeitet haben, ihnen praktisch keine Stellen mehr zur Verfügung stehen. Dadurch wird die Maximalbefristungszeit zur "Lebenszeit" von akademischen Mitarbeiter*innen - wer nach den sechs Jahren keine Chance auf eine Professur, Verwaltungsstelle oder eine der sehr wenigen Ratsstellen hat, ist raus; oft war die Anstrengung für die wissenschaftliche "Karriere" vergeblich. An diesem System möchte der Gesetzgeber aber nichts ändern. Die bekundete Absicht ist lediglich, allzu kurze Befristungen zu vermeiden. Grundsätzlich lehnen wir die Bearbeitung von Daueraufgaben durch befristete Stellen ab, stattdessen sollten Daueraufgaben von Dauerstellen übernommen werden.

Unsere Forderungen beziehen sich daher auf den Fall, dass nur Verbesserungen am bestehenden System der Befristung vorgenommen werden, ohne die oben beschriebenen Probleme nachhaltig zu lösen. Im Prinzip fordern wir das bestehende Befristungsunwesen, welches mit dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz geschaffen wurde, zu beenden.

Dabei gibt es im Gesetz sieben Kernpunkte, die ihr hier genannt und kommentiert findet.

Einen grundsätzlicheren Zwischenruf zu Arbeit und Ausbeutung an Hochschulen findet ihr hier


Eine Zensur findet nicht (mehr) statt...

Das Bundesministerium des Innern hat den Vertriebsstopp des Lehrbuchs "Ökonomie und Gesellschaft" wieder aufgehoben. Nachdem Peter Clever, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Arbeitgeber (BDA), sich im Juni beim Innenministerium über den zu kritischen Inhalt des Buches beschwert hat, wurde der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)der Vertrieb dieser Sammelpublikation bis auf weiteres untersagt. Der Arbeitgeber*innen-Lobbyist echauffierte sich darüber, dass das Unternehmertum in diesem Buch zu negativ dargestellt würde, die Publikation ideologische Anschuldigungen transportiere und als Propaganda gegen die Wirtschaft zu verstehen sei. Das Kapitel zu Lobbyismus und dem Einfluss von Unternehmen auf das Bildungswesen hat ihn wohl besonders gestört, so zumindest die aktuellen Presseberichte. Konsequenterweise empfahl er das Buch aus dem Verkehr zu ziehen. Es scheint fast so als wollten er und das Innenministerium ein praktisches Beispiel für die negativen Konsequenzen des Lobbyismus geben. weiter


53. Mitgliederversammlung: Vom 7. bis zum 9. August in Lüneburg

Bitte meldet euch hier zur Veranstaltung an, um uns die Planung zu erleichtern.

Auf der 53. Mitgliederversammlung in Lüneburg wird neben einem neuen Vorstand, den Ausschüssen sowie dem Ausschuss der Student*innenschaften auch das Team der Antidiskriminierungsbeauftragten neu gewählt. Alle bisher eingegangenen Anträge und Kandidaturen findet ihr hier.

Im Moment gehen wir davon aus, dass wir auf der 53. Mitgliederversammlung in Lüneburg einen Livestream zur Verfügung stellen können. Auf Twitter könnt ihr die Versammlung unter #fzs53 verfolgen.


Offener Brief zur Lage in Griechenland

Zur sich zuspitzenden Lage hat der freie zusammenschluss von studentInnenschaften zusammen mit anderen Jugendorganisationen einen Offenenen Brief verfasst.


Viertelparität

Am 23. Juni 2015 wurde in Berlin erneut eine gerichtliche Entscheidung zum Thema Viertelparität herbeigeführt. Wir haben deshalb für euch einige Informationen zur Viertelparität zusammengetragen.


Yerevan Blog

Unsere Delegation zum ESU Board Meeting und der Bologna Ministerial Conference blogt für euch jeden Tag über die Ereignisse in Yerevan.

Vom 7.-12.5. trifft sich die European Students Union (ESU) in Yerevan zu einem Seminar zum Bologna-Prozess und der halbjährigen Mitgliederversammlung. Für den fzs nimmt eine vierer Delegation teil, die hier für euch berichtet.


1. Mai

- Warum eigentlich Kampftag der Arbeiter*innenbewegung statt Tag der Arbeit?

Allgemein bekannt ist der 1. Mai als der Tag der Arbeit. Warum bezeichnen wir ihn als Kampftag der Arbeiter*innenbewegung?

Es gilt nicht nur Erfolge zu feiern, sondern auch Missstände an zu prangern. Wir nehmen gravierende Veränderungen in der Gesellschaft war. Am Beispiel der Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen zeigen wir, was schief läuft. Dieses System ist so kaputt, dass wir für ein anderes Fundament unserer Gesellschaft durch andere Arbeit kämpfen müssen.

Hier gehts zum ganzen Artikel rund um Beschäftigungen an Hochschulen und zum 1. Mai.


Die Mitgliederversammlung hat im März jede Menge Anträge beschlossen. Ihr findet sie hier.

Die Ausschüsse und anderen Gremien machen sich jetzt fleißig an die Umsetzung. Wer an der weiteren Arbeit des Vereins mit den Positionen interessiert ist, findet in der Rubrik Termine Gelegenheiten sich ein zu bringen.


Hochschulwatch Relaunch

Macht - Wirtschaft - Uni

Seit zwei Jahren läuft das Projekt Hochschulwatch von Transparency International Deutschland, taz und fzs: Zeit Bilanz zu ziehen.

Über 10.000 Datensätze sind auf hochschulwatch.de verfügbar. Die Seite erscheint nicht nur im neuen Design, sondern eröffnet auch die neue Möglichkeit die Daten nach Unternehmen zu durchsuchen. Damit wird deutlich wer wie viel Geld in die Hochschulen investiert. Welche Investition sich ab welcher Unternehmensgröße lohnt, kann demnächst mit der neuen Kategorie "Träger der Hochschule" noch besser verfolgt werden.

Stiftungsprofessuren sind eines der Hauptfelder von Hochschulwatch. Stiftungsprofessuren werden mit Unternehmenshilfe eingerichtet und besetzt. Nach 5-10 Jahren übernimmt der die öffentliche Hand die Finanzierung der lebenslangen Stelle. Mit dieser Anschubfinanzierung sichern sich Unternehmen langfristig Einfluss in den Hochschulen und auf die Forschung.

Hochschulräte hingegen sind eine Einflussnahme ohne direkten Geldfluss. Unternehmen sitzen in diesem "Steuerungsgremium" der Hochschule und treffen Entscheidungen für die Hochschulen - teilweise können sie sogar wichtige Ämter besetzen. Über dieses Gremium werden Firmen an die Hochschulen gebunden und ein stetiger Fluss von Geld und Einfluss soll an die Hochschulen geleitet werden.

Hochschulwatch trägt dazu bei den Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft offen zu legen und fordert:

  • Die Offenlegung aller Drittmittelverträge zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
  • Verpflichtende Sponsoringberichte der Hochschulen
  • Die Einbindung von Hochschulen in die Informationsfreiheitsgesetze

Satzung eingetragen

Die von den Mitgliedern beschlossene Satzungsneufassung ist bereits beim Amtsgericht eingetragen. Den somit aktuell gültigen Stand findet ihr HIER

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fzs jetzt auch bei Twitter: @fzs_ev

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Info zum Verband:

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. ist der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland.

  

Mit rund 90 Mitgliedshochschulen vertritt der fzs eine Million Studierende in der Bundesrepublik. Der fzs ist Mitglied in der European Students' Union (ESU) und auf internationaler Ebene in der International Union of Students (IUS).


Der fzs setzt sich ein für

  • eine gesetzlich und finanziell abgesicherte studentische Vertretung an Hochschulen,
  • die Beteiligung von Studierenden an allen hochschulpolitischen Entscheidungen in Hochschule, auf Landes- und Bundesebene,
  • einen freien Zugang zu Bildung,
  • eine bedarfsdeckende finanzielle Absicherung von Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern,
  • den Abbau von Diskriminierung in Bildungssystem und Gesellschaft
  • eine kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Gesellschaft,
  • studentische Solidaritätsarbeit und internationale Vernetzung von Studierenden.

     
     
     
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