Naaaa du?
…und willkommen zum Newsletter im Mai. 🌸
Neben Kampftag der Arbeiter*innenklasse, „Herrentag“, „Muttertag“ und anderen hochgehaltenen (Feier)tagen im Mai haben wir für euch einen wirklich guten Tag im Petto: Den Schlussverkauf Bildung – Aktionstag! Ein Tag? Nein, sogar eine ganze Woche! 🤩
Kritisch wie ihr uns kennt, bleibt es aber nicht dabei: Wir wollen mit euch diskutieren und reden, wie kann eine bessere Hochschule aussehen? Außerdem: Rechtskonversative bis Rechte Parteien versuchen mal wieder den nächsten Angriff auf nicht reiche Studis und die verfassten Studierendenschaften…
Wie immer gibt es viel zu tun!
Wir machen und die Hochschule,
wie sie uns gefällt! 💫

Wir möchten euch auch auf diesem Wege herzlich zum diesjährigen Bundeskongress Studium & Lehre einladen. Dieses Jahr findet er vom 12. bis 15. Juni 2026 in Kassel statt. Hier geht’s direkt zur Anmeldung und zum Programm:
❓Bundeskongress Studium & Lehre – Gute Lehre unter Druck
📍Kassel
⏰ 12. – 15. Juni
Der Kongress ist komplett einsteiger*innenfreundlich gestaltet und richtet sich an alle, die in der studentischen Selbstverwaltung tätig sind: Ob Fachschaftler*in, Senator*in oder AStA/StuRa-Referent*in – für alle ist etwas dabei.
Die Teilnahme ist für Studierende kostenlos, Unterkunft und Verpflegung inklusive.
Solltet ihr noch offene Fragen haben, meldet euch jederzeit gerne unter
Wir freuen uns schon sehr darauf, mit euch zusammen darüber zu diskutieren, wie wir die Studienbedingungen an den Hochschulen verbessern können! 💫
📣 Schlussverkauf Bildung-Aktionstag 🪧
Schluss mit diesem Wirtschaftssystem, das Studierende in die Armut treibt.
Gemeinsam müssen wir jetzt laut werden!
Auf der bundesweiten Aktionskonferenz von Schlussverkauf Bildung Mitte März haben wir beschlossen am 17. Juni einen bundesweiten, dezentralen Aktionstag zu organisieren.

An diesem Aktionstag wollen wir gemeinsam an möglichst vielen Orten Demonstrationen und Kundgebungen veranstalten, die Friedrich Merz Träumereien von einem privatwirtschaftlich organisierten Bildungssystem etwas entgegensetzen.
Wir fordern Forschung und Lehre, von denen alle Menschen profitieren.
Unser Aktionstag Tag ist gerahmt von einer Aktionswoche vom 15. bis zum 21.06., die vor Ort individuell ausgestalten wird und in der wir als fzs Mitmachaktionen zu verschiedenen Bereichen, die von Kürzungen betroffen sind, anbieten.
In Vorbereitung auf diese Woche bieten wir auch mehrere digitale Workshops an, die euch die Planung und Durchführung von Veranstaltungen erleichtern. So findet am 26. Mai um 17:00 Uhr der Workshop „Kämpfe verbinden – Gemeinsam gegen den Schlussverkauf Bildung!“ statt.
Dabei wollen wir lernen, wie wir in der Aktionswoche nicht nur sichtbar sind, sondern politisch unüberhörbar gegen die Unterfinanzierung unserer Hochschulen und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen!
Hier ist der Link zu der Veranstaltung:

Wenn ihr bei euch vor Ort auch dem bundesweiten Protest gegen Kürzungen in der Bildungspolitik anschließen wollt, dann meldet euch per Mail.
Angriff von Rechts auf verfasste Studischaft – again… 🙄
Die AfD in Sachsen-Anhalt will mit einem Gesetzentwurf die verfassten Studierendenschaften in dem Bundesland abschaffen und damit Studierenden ihre demokratische Stimme an den Hochschulen nehmen.
Das Stura der Uni Halle berichtet: https://www.stura.uni-halle.de/blog/warum-es-antifaschistische-offensive-an-den-hochschulen-braucht-zum-antrag-der-afd-im-landtag/ Das ist kein Einzelfall: Die Partei plant, solche Angriffe nach gewonnenen Wahlen bundesweit konsequent umzusetzen.
Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Studierendenrat der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Studierendenrätekonferenz Sachsen-Anhalt, dem Studierendenrat der Hochschule Harz, dem Studierendenrat der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Anderen dazu auf am Samstag den 23. Mai nach Magdeburg zu fahren und dort die Demonstration „Studierende schützen! – Angriffe auf die Demokratie verhindern!“ zu unterstützen.
Die Demonstration startet um 14 Uhr am Willi-Brandt-Platz in Magdeburg. Weitere Infos findet ihr hier:
❓Studierende schützen! – Angriffe auf die Demokratie verhindern!“
📍Willi-Brandt-Platz Magdeburg
⏰ 23. Mai – 14 Uhr
Lasst uns gemeinsam laut werden – gegen den Abbau demokratischer Mitbestimmung und für freie Wissenschaft!
Reiche Eltern für Alle! – Jura Edition 👩🏽⚖️
Das Bayerische Staatsministerium der Justiz unter Leitung von Staatsminister Georg Eisenreich (CSU) plant, künftig für die Wiederholung des Ersten Juristischen Staatsexamens zur Notenverbesserung eine Gebühr von 350 € (ursprünglich 500 €) und für die Wiederholung des Zweiten Juristischen Staatsexamens zur Notenverbesserung eine Gebühr von 650 € (ursprünglich 750 €) zu erheben. 🤑

Die Einführung dieser Gebühren ist entschieden abzulehnen. Gebühren für die Möglichkeit, die Examensnote zu verbessern, verschärfen die angespannte Situation an den Unis weiter und treffen insbesondere Studierende aus einkommensschwächeren Familien. In der Konsequenz wird die Bildungsgerechtigkeit in Bayern wieder ein Stücke abgebaut.
Derartige Gebühren belasten außerdem die Qualität der Lehre an Universitäten, indem sie den Druck im Studium erhöhen, Studienzeiten verlängern und soziale Ungleichheiten verschärfen. Die geplante Änderung ist sozial ungerecht und bildungspolitisch fatal.
Der Verbesserungsversuch muss kostenfrei bleiben – im Interesse der Chancengleichheit, der juristischen Ausbildung und einer funktionsfähigen Justiz.
Aus diesem Grund unterstützen wir die Petition, die sich gegen die Einführung solche Gebühren in Bayern richtet und rufen alle dazu auf zu unterschreiben.
Tschüssi 👋
Rauf auf die Links, rein ins Programm, auf die Demos und Petitionen! 🏃🏼💨
Kommt gut durch den Freie-Tage-Stress und wir sehen uns auf den Verantaltungen!
Ob durch Beteiligung an unseren Angeboten, das Teilen von und Teilnehmen an Umfragen oder euren Einsatz vor Ort: Euer Engagement ist entscheidend für eine starke, solidarische und demokratische Studierendenvertretung. Gerade in Zeiten autoritärer Verhärtungen und durch den Rechtsruck zunehmender Bedrohtheit progressiver Hochschulpolitik ist diese besonders wichtig!
Schickt uns daher eure Städteberichte, Analysen und Kommentare zu den Zuständen an deutschen Hochschulen.
Wir wollen zeigen, wie die Bildungspolitik an der Realität scheitert und welche Folgen das vor Ort für Studierende, Lehre und Forschung hat. Dabei freuen wir uns natürlich auch über Berichte von Ansätzen und Projekten, durch die es euch gelungen ist, dem Schlussverkauf der Bildung etwas entgegenzusetzen.
Lasst uns gemeinsam festhalten, wie neoliberale Bildungspolitik sich auswirkt, wenn man nicht im Ministerium sitzt.
Die nächste Ausgabe unseres Newsletters erscheint Mitte Juni und wird an Mitgliedshochschulen und Interessierte verschickt.
