Der fzs unterstützt die Bewegung gegen die Wehrpflicht!

beschlossen vom 75. Ausschuss der Student*innenschaften (AS) , 7. Sitzung am 18.02.2026

Am 5. Dezember 2025 sind deutschlandweit über 55.000 Schüler*innen in über 100 Städten auf die Straße gegangen und haben die Schule bestreikt, um sich gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht zu stellen.

Das Gesetz, das am gleichen Tag beschlossen wurde, ist dennoch ein weiterer Schritt hin zur allgemeinen Wehrpflicht. Umso wichtiger ist es, dass die Bewegung dagegen weitergeht! Als Studierende ist für uns klar, dass dieses Thema keineswegs nur die Schüler*innen betrifft, sondern im Zuge der Militarisierung die gesamte Jugend in die Kriegsvorbereitungen einbezogen wird. Das spiegelt sich auch im verabschiedeten Gesetz wider, welches mit dem Paragraph 2a des WPflG auch außerhalb des Verteidigungsfalls eine Wehrpflicht per Gesetz anordnen kann. Dies betrifft dann explizit die Jahrgänge vor 2008 und damit auch Studierende. Sei es mit einer Wehrpflicht, mit der Ausweitung der militärischen Forschung an den Hochschulen oder der Umstellung der Produktion auf Rüstung statt zivilen Gütern.

Auch die Altersgrenze der kommenden Musterungen wird zwar die heutigen Studierenden nicht sofort treffen, ist aber nicht in Stein gemeißelt – es kann auch uns treffen, wenn die Altersgrenzen ausgeweitet werden, wie es einige Politiker schon heute vorschlagen. Darum sagen wir als Studierende ganz klar: Wir stellen uns an der Seite der Schüler*innen gegen die Wehrpflicht und werden auch die Hochschulen zum Ort des Kampfes dagegen machen. In Bezug auf den nächsten, bundesweiten Schulstreik am 5. März werden wir auch an den Hochschulen aktiv und laut und sagen laut und deutlich: „Nein zur Wehrpflicht!“

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