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Faschistische Avantgarde? Student*innen und Nationalsozialismus

30. Januar @ 19:00 21:00

Online (Zoom)

Vor genau 90 Jahren wurde Adolf Hitler demokratisch zum Reichskanzler ernannt. „Hitler ist Reichskanzler. Wie im Märchen“, notierte Goebbels einen Tag später in sein Tagebuch. Damit jährt sich ein zentraler Moment in der Selbstabschaffung der ersten Demokratie in Deutschland. Ein Tag, der im Nationalsozialismus jährlich gefeiert wurde. Doch Geschichte wird nicht nur an einem Tag geschrieben, dieser Tag war das Resultat jahrelanger politischer Entwicklungen. Entwicklungen, denen es sich in allen gesellschaftlichen Bereichen zu stellen gilt, wenn „Nie wieder“ nicht zur bloßen Floskel verkommen soll.

Als Student*innen gilt es daher, die eigene Geschichte einem kritischen Blick zu unterwerfen. Welchen Beitrag hatte die Studentenschaft an dem Aufstieg des Nationalsozialismus? Welche Rolle spielten dabei ASten, studentische Verbindungen und der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund? Diesen Fragen geht der Vortrag „Faschistische Avantgarde? Student*innen und Nationalsozialismus“ nach, indem er die zentralen Akteure und deren Ideologien betrachtet.


Tobias Eisch war im Vorstand des freien zusammenschluss von student*innenschaften und initiierte die Kampagne „never again! – Aktionstage gegen autoritäre und faschistische Tendenzen“. Er studierte european studies in Passau, Ost-West Studien in Regensburg und arbeitet als freier Journalist.