Als Mitglieder des fzs verabreden wir uns gemeinsam im anstehenden Kampf um Sozialstaat unser Interesse nach einer Entlohnung unseres Studiums in Form eines Studienhonorars als bedingungsloses BAföG kämpferisch zu vertreten. Wir erkennen, dass wir mehr erreichen können, wenn wir mehr fordern. Aus dieser Erkenntnis sind wir überzeugt den Protest aus den Gremien und Kommissionen an unsere Hochschulen, in unsere Hörsaale und in unsere Freundesgruppen zu tragen. Die Petition „Versprochen ist versprochen BAföG jetzt retten!“ hat gezeigt, dass in unseren Studierendenschaften genau dafür das Potenzial besteht. Jetzt gilt es aus diesem Potential das Aktivwerden unserer Mitstudierenden zu machen. Dafür müssen wir wirkliche Verbesserungen auf die Tagesordnung setzen und nicht nur eine Erhaltung des unerträglichen Status Quo, das keine oder zu wenige aus dem Hörsaal aktiv auf die Straße bringen wird. Denn uns rettet keine Koalition oder Expertenrat, unsere Befreiung können wir nur selber tun.
Dabei suchen wir das Bündnis in Breite und an der Basis mit unseren Verwandten, Bekannten und Kolleg*innen an unseren Nebenjobs im Kampf gegen den Generalangriff der Regierenden auf den Sozialstaat.
Dazu gehören insbesondere:
- Ansprachen an den Hochschulen
- Aktionen die die Untragbarkeit der Lage und ihre Veränderbarkeit durch uns Studis klar machen (z.B. aktivierende Befragungen)
- Aktionen an unseren Hochschulen
- Anschluss an die Proteste von Gewerkschaften und co. gegen die Zerschlagung des Sozialstaats.
- Eine zentrale Demo in Berlin als großer und bewusster Höhepunkt der Proteste an unseren Hochschulen und in unseren Städten im Wintersemester 26/27
- politische Bildungsarbeit zur aktuellen BAföG-Situation sowie zu den Folgen des Sozialstaatsabbaus, insbesondere für Studierende,
- Bewerbung und Verbreitung der gemeinsamen Petition „Versprochen ist versprochen – BAföG jetzt retten!“,
- öffentlichkeitswirksame Aktionen, um den politischen Druck auf Bundesregierung, Bundestag und schlussendlich auch Bundesrat zu erhöhen sowie
- gemeinsame Kampagnen und Aktionen der Studierendenschaften.
Außerdem soll der Semesterbeginn genutzt werden, um insbesondere Erstis zu erreichen, beispielsweise über AStA-Tüten, Einführungsveranstaltungen oder die O-Woche.
Der fzs unterstützt seine Mitglieder dabei, indem er den Austausch zwischen den Studierendenschaften koordiniert und eine Infrastruktur zur Vernetzung bereitstellt sowie Materialien für Bildungs-, Öffentlichkeitsarbeit und zur Bewerbung der Petition ergänzt und bereitstellt, die von den Mitgliedschaften vor Ort genutzt und an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden können. Er trägt und koordiniert ebenfalls eine zentrale Demo in Berlin im Wintersemester 26/27. Der fzs wird sich dafür einsetzen die Basis von Bündnispartner*innen, wie etwa den Gewerkschaften, dem Deutschen Studierendenwerk (DSW) oder der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), für eine umfassende BAföG-Reform und den Ausbau des Sozialstaats zu gewinnen.
"BAföG jetzt - gemeinsam für ein gerechtes BAföG!" beschlossen auf der 78. Mitgliederversammlung