fzs - freier zusammenschluss von studentInnenschaften
aktuelles |  presse |  newsletter |  kontakt |  suche |  intern |  english
aktuelles
news
presse
pressespiegel
positionen
wahlprüfsteine
Aktionstage gegen Sexismus
papiere
über uns
themen
termine
kampagne
service
Banner: Lernfabriken ...meutern!
Banner: Hochschulwatch
Banner: frauenkampftag2015
Banner: festival contre le racisme
Banner: gmg2014
Banner: esu
Banner: ABS - Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Banner: bündnis für politik- und meinungsfreiheit
Banner: fzs
aktuelles

Aktuell:

Yerevan Blog

Unsere Delegation zum ESU Board Meeting und der Bologna Ministerial Conference blogt für euch jeden Tag über die Ereignisse in Yerevan.

Vom 7.-12.5. trifft sich die European Students Union (ESU) in Yerevan zu einem Seminar zum Bologna-Prozess und der halbjährigen Mitgliederversammlung. Für den fzs nimmt eine vierer Delegation teil, die hier für euch berichtet.


1. Mai

- Warum eigentlich Kampftag der Arbeiter*innenbewegung statt Tag der Arbeit?

Allgemein bekannt ist der 1. Mai als der Tag der Arbeit. Warum bezeichnen wir ihn als Kampftag der Arbeiter*innenbewegung?

Es gilt nicht nur Erfolge zu feiern, sondern auch Missstände an zu prangern. Wir nehmen gravierende Veränderungen in der Gesellschaft war. Am Beispiel der Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen zeigen wir, was schief läuft. Dieses System ist so kaputt, dass wir für ein anderes Fundament unserer Gesellschaft durch andere Arbeit kämpfen müssen.

Hier gehts zum ganzen Artikel rund um Beschäftigungen an Hochschulen und zum 1. Mai.


Die Mitgliederversammlung hat im März jede Menge Anträge beschlossen. Ihr findet sie hier.

Die Ausschüsse und anderen Gremien machen sich jetzt fleißig an die Umsetzung. Wer an der weiteren Arbeit des Vereins mit den Positionen interessiert ist, findet in der Rubrik Termine Gelegenheiten sich ein zu bringen.


Mitgliederversammlung in Würzburg

Vom 13. bis zum 15. März findet unsere 52. Mitgliederversammlung (MV) in Würzburg statt.

Alle, die an der MV teilnehmen wollen, möchten wir freundlich bitten, sich hier anzumelden: www.fzs.de/termine/event_942.html

Alle Anträge und weitere Informationen findet ihr auf: www.fzs-mv.de

Auf Twitter könnt ihr die Versammlung unter #fzs52 verfolgen.

Den Reader mit allen Informationen zur MV findet ihr hier: www2.fzs.de/uploads/mv_reader.pdf

Den Stream zur MV findet ihr hier: webconf.vc.dfn.de/mv/


Recherche Hochschulfinanzierung

Der fzs schreibt ein Honorar im Bereich "Recherche zu Finanzierung von Hochschulen" aus.

Der Aufgabenbereich umfasst die Recherche und Aufarbeitung von Daten aus dem Bereich Hochschulfinanzierung. Darunter fallen sowohl die Analyse öffentlich verfügbarer Daten, als auch die Anfragen bei Ministerien, Registern u.A. und deren Nachverfolgung.

Das Honorar ist an vier Aufgaben gebunden:
1. Im Rahmen dieses Honorars soll ein Überblick über die Finanzierung der Hochschulen durch die Länder geschaffen werden. Dazu soll insbesondere zusammengestellt werden, welchen Anteil an den Hochschulfinanzen die Leistungsbezogene Mittelvergabe einnimmt und wie genau sie beschaffen ist. Unter anderem soll darüber Auskunft verschafft werden, welche Leistungsindikatoren die einzelnen Bundesländer an die Hochschulen anlegen, ob und inwiefern leistungsorientierte Mittel verschiedentlich gewichtet werden.

2. Weiterhin soll geklärt werden, welche Finanzpakte in den einzelnen Bundesländern bestehen. Wie ist deren Volumen, welche Laufzeiten haben sie und an welche Bedingungen sind sie geknüpft? Darüber hinaus gibt es in vielen Bundesländern (selektiv oder gar kompetitiv) vergebene Förderprogramme. Auch darüber sollte eine Übersicht erstellt werden. Wie sind die Richtlinien dieser Programme? Wie groß ist der finanzielle Umfang derselben, wie lang sind die Laufzeiten und wer profitiert aktuell von einzelnen Programmen? Dabei sollte ein Fokus auch auf geplanten und noch nicht realisierten Programmen und Pakten liegen, damit der fzs diese politischen Prozesse aktiv beeinflussen kann.

3. Weiterhin gilt es für das Projekt Hochschulwatch weitere Drittmittelprojekte der Hochschulen zu recherchieren. Der Fokus liegt auf privaten Hochschulen. Dabei soll auf die Vorarbeit des fzs aufgebaut werden und die Trägerstrukturen der privaten Hochschulen zusammengestellt werden. Auch hier interessiert den fzs: Wie hoch sind die Drittmittel? Wer ist Drittmittelgeber*in? Was ist der Zweck der Mittel? Wie sind die vertraglichen Konditionen?

4. Die Abhängigkeit der Hochschulfinanzierung von der Einhaltung der Regelstudienzeit durch die Studierenden, soll dezidiert untersucht werden. Es gilt weiterführend zu Teil 1 landesweite Statistiken zu "Langzeitstudierenden" und den Auswirkungen auf die Hochschulfinanzierung zu erstellen.

Änderungen der Zielstellung können im Einvernehmen mit dem Vorstand vorgenommen werden. Interessierte an nur einzelnen Themenpaketen werden gebeten sich mit diesem Hinweis ebenfalls zu bewerben.

Wünschenswerte Voraussetzungen sind:
- gute Kenntnisse über die Strukturen zur Finanzierung von Hochschulen
- Erfahrung in der hochschulpolitischen Arbeit
- Recherche-Erfahrung
- Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung
- sicheres Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift

Honorar Unter Voraussetzung, dass die Aufgaben bis zum 30. Juni 2015 erledigt sind, wird ein Honorar von 1200 gezahlt. Eine Teilauszahlung kann vereinbart werden. Anfallende Fahrtkosten werden nach Absprache zusätzlich übernommen. Kosten für Registeranfragen u.Ä. werden ebenfalls erstattet.
Bewerbungen auf die Honorarstelle bitte bis zum 23.3.2015 an vorstand@fzs.de


Hochschulwatch Relaunch

Macht - Wirtschaft - Uni

Seit zwei Jahren läuft das Projekt Hochschulwatch von Transparency International Deutschland, taz und fzs: Zeit Bilanz zu ziehen.

Über 10.000 Datensätze sind auf hochschulwatch.de verfügbar. Die Seite erscheint nicht nur im neuen Design, sondern eröffnet auch die neue Möglichkeit die Daten nach Unternehmen zu durchsuchen. Damit wird deutlich wer wie viel Geld in die Hochschulen investiert. Welche Investition sich ab welcher Unternehmensgröße lohnt, kann demnächst mit der neuen Kategorie "Träger der Hochschule" noch besser verfolgt werden.

Stiftungsprofessuren sind eines der Hauptfelder von Hochschulwatch. Stiftungsprofessuren werden mit Unternehmenshilfe eingerichtet und besetzt. Nach 5-10 Jahren übernimmt der die öffentliche Hand die Finanzierung der lebenslangen Stelle. Mit dieser Anschubfinanzierung sichern sich Unternehmen langfristig Einfluss in den Hochschulen und auf die Forschung.

Hochschulräte hingegen sind eine Einflussnahme ohne direkten Geldfluss. Unternehmen sitzen in diesem "Steuerungsgremium" der Hochschule und treffen Entscheidungen für die Hochschulen - teilweise können sie sogar wichtige Ämter besetzen. Über dieses Gremium werden Firmen an die Hochschulen gebunden und ein stetiger Fluss von Geld und Einfluss soll an die Hochschulen geleitet werden.

Hochschulwatch trägt dazu bei den Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft offen zu legen und fordert:

  • Die Offenlegung aller Drittmittelverträge zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
  • Verpflichtende Sponsoringberichte der Hochschulen
  • Die Einbindung von Hochschulen in die Informationsfreiheitsgesetze

Satzung eingetragen

Die von den Mitgliedern beschlossene Satzungsneufassung ist bereits beim Amtsgericht eingetragen. Den somit aktuell gültigen Stand findet ihr HIER


Was passiert beim BAfÖG?

Der fzs begleitet den aktuellen Gesetzgebungsprozess zum Bundes-Ausbildungs-Förderungsgesetz (BAföG). Nach dem Besuch der ersten Lesung am 9.10. sind wir am 15.10. zur Anhörung eingeladen. Dort werden wir die wichtigsten Punkte aus unserer Stellungnahme betonen: Wir brauchen sofort eine bedarfsdeckende, elternunabhängige Studienfinanzierung als Vollzuschuss. Eine verantwortungsvolle Politik erfordert die regelmäßige, automatische Erhöhung des BAföG. Das Positionspapier des bafögbündnis.de könnt ihr unterzeichnen und so unsere Forderungen unterstützen. Das Presseecho findet ihr hier: Pressespiegel Oktober

_________________________________________________

fzs jetzt auch bei Twitter: @fzs_ev

__________________________________________________


Info zum Verband:

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. ist der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland.

  

Mit rund 90 Mitgliedshochschulen vertritt der fzs eine Million Studierende in der Bundesrepublik. Der fzs ist Mitglied in der European Students' Union (ESU) und auf internationaler Ebene in der International Union of Students (IUS).


Der fzs setzt sich ein für

  • eine gesetzlich und finanziell abgesicherte studentische Vertretung an Hochschulen,
  • die Beteiligung von Studierenden an allen hochschulpolitischen Entscheidungen in Hochschule, auf Landes- und Bundesebene,
  • einen freien Zugang zu Bildung,
  • eine bedarfsdeckende finanzielle Absicherung von Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern,
  • den Abbau von Diskriminierung in Bildungssystem und Gesellschaft
  • eine kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Gesellschaft,
  • studentische Solidaritätsarbeit und internationale Vernetzung von Studierenden.

     
     
     
Zugehörige Dateien:
fzs_newsletter_okt.pdfDownload (170 kb)
Zugehörige Galerien:
Plakatwettbewerb "Recht auf Bildung"
nach oben | seite drucken | seite versenden | impressum