fzs - freier zusammenschluss von studentInnenschaften
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Neuigkeiten

54. MV in Marburg

Die 54. Mitgliederversammlung des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften e.V. findet vom 11.-13.03.2016 in Marburg statt. Die Frist für verschickungsrelevante Anträge ist bereits der 3. Februar 2016.

Anträge an die Mitgliederversammlung und Kandidaturen könnt ihr nun wieder hier einreichen oder an vorstand@fzs.de schicken.
Der Link zum Reader mit allen Infos zur Organisation vor Ort wird demnächst bekannt gegeben.

Anmelden könnt ihr euch hier.

Wir freuen uns auf euch!

Liebe Grüße
Marie, Ben, Sandro, Mandy


Am 6. Februar heißt es ganz konkret: Pick-Up "Artist" den Abend versauen!

Am Samstag, den 6.2., versammeln sich zwischen 20:00 und 20:20 Uhr an unterschiedlichen Orten der Welt, Typen, die der PickUp-Bewegung zuzurechnen sind. Sie folgen damit einem Aufruf von Roosh V, einem bekannten antifeministischen, nationalistischen V*rg*w*lt*g*ngsapologeten. Derartige Treffen sind auch in den Städten ‎Aachen, Berlin, ‎Frankfurt (Main), Hamburg, ‎München, ‎Nürnberg und ‎Würzburg verabredet. Dem Initiator, ein bekannter Frauenfeind, geht es bei dem Treffen nicht etwa nur darum, dass die Teilnehmer in der Gruppe Frauen aufreißen, so wie das üblicherweise bei derartigen Treffen ist. Nein, vielmehr soll es sich um männerbündische Treffen handeln, bei denen kein Mensch außer heterosexuelle Männer zugelassen ist. An einigen Orten gibt es bereits Protestbündnisse gegen diese besonders widerliche Form des sexistischen Normalzustandes. Wir bemühen uns, die Liste [auf der Facebookseite unserer Kampagne gesellschaft macht geschlecht] aktuell zu halten. Wenn ihr von Gegenprotesten wisst oder Material für solche Aktionen habt, dann meldet euch bei uns. Wir sind unter vorstand@fzs.de oder unter den handynummern auf dieser Seite zu erreichen.

Seid kreativ und sorgt dafür, dass diese Typen keinen Raum bekommen!


Bundesweiter Solidaritätsaufruf für den 16.12

Warnstreik Universität Frankfurt und Bildungsproteste Mainz KRITIK WIRD KONKRET - ZEIT FÜR ARBEITSKAMPF

In Frankfurt sowie in Mainz finden am Mittwoch, den 16.12.15, Aktionen statt. Unterschiedliche Proteste formierten sich vermehrt in den letzten Monaten: Antirassistische Schulstreiks in Frankfurt und Berlin, Hochschulprotest und Streik in Landau und mehrere Aktionen der Hilfskraft-Initiative in Frankfurt. Dies alles sind Reaktionen auf die zunehmende Repression und Prekarisierung im Bildungs- und Wissenschaftsbetrieb. Weiter

Kommt am 16.12. nach Mainz oder nach Frankfurt, organisiert dezentrale Aktionen und formiert mit uns Widerstand gegen die Missstände dieses Bildungs- und Wissenschaftssystems!


4-Jahres Frist für Hilfskräfte gekippt

Wie aus dem Wissenschaftsausschuss des Bundestages bekannt wurde, gab es zumindest kleinere Verbesserungen in puncto Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Dies betrifft Punkte, für die viele Studierende gemeinsam gestritten haben - mit einem Aktionstag am 1.12. und gemeinsamen Stellungnahmen und Appellen von fzs, Gewerkschaften und Landesstudierendenvertretungen.

1. Die Höchstbefristungsdauer von vier Jahren, die den Jobverlust vieler Hilfskräfte zum Ende des Studiums bedeutet hätte, wurde gekpippt. Sie beträgt nun zumindest sechs Jahre, was Studierenden länger ermöglicht, an der Hochschule zu arbeiten.

2. Die Mittelbewilligungsdauer bei Drittmittelprojekten wird an die Projektdauer genüpft. Da Projekte oft länger dauern als Mittel freigegeben sind, heißt dies, dass es für Drittmittelbeschäftigte zumindest im Regelfall längere Beschäftigungsdauer geben wird.

Diese Punkte sind bei weitem nicht ausreichend um die Studien- und Beschäftigungssituation an Hochschulen zu ändern. Aber die gröbsten Verschlechterungen im Gesetz konnten zumindest abgewendet und noch eine kleine Verbesserung für Drittmittelbeschäftigte erreicht werden Wir werden weiter für Tarifverträge und ein grundsätzliches Ende des Befristungsunwesens streiten und alle Beschäftigten dabei unterstützen.


Aktionstag 1.12. - Es reicht! Vollversammlungen studentischer Beschäftigter

Am 1. Dezember werden sich bundesweit an einigen Hochschulen die studentischen Beschäftigten versammeln um sich über ihre Arbeitssituation auszutauschen, Kritik zu formulieren, Druck zu machen und sich zu organisieren. Noch immer droht der aktuelle Entwurf des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes mit einem Ende des Arbeitsverhältnisses für Hilfskräfte nach vier Jahren, noch immer werden vielerorts die gesetzlich festgelegten Arbeitsstandards, wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder Urlaubsanspruch, nicht eingehalten, noch immer gibt es fast überall weder Tarifverträge für studentische Beschäftigte noch eine Personalvertretung. Deshalb sagen Studierende und Beschäftigte: Es reicht, gegen diese Verhältnisse wollen wir uns organisieren und Druck machen!


+++ Mehrere Uni-Gebäude in Landau besetzt +++

Heute haben mehrere Hundert Student*innen in Landau auf einer Vollversammlung einstimmig beschlossen, Gebäude ihrer Hochschule zu besetzen, um für bessere Studien- und Arbeitsbedinungen zu demonstrieren. Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen in Landau. Die deutschen Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. In überfüllten Vorlesungs- und Seminarräumen wird Bildung selbst denen unmöglich gemacht, die es wenigstens an die exklusiven Elfenbeintürme geschafft haben. Die meisten Anderen werden durch sinnlose bzw. unsoziale Selektionsmechanismen und einem unzureichenden BAföG von diesem Bildungsabschnitt ferngehalten. Es wird Zeit, dass Bildung allen Menschen zugänglich gemacht wird. Das bedeutet auch, dass an Hochschulen Bedingungen geschaffen werden, die es überhaupt erlauben von Bildung zu sprechen.

Stellungnahme des fzs zur Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz ist nicht nur ein Wortungetüm, sondern vor allem ein Ungetüm für die Beschäftigten. Es erlaubt den Hochschulen, viel härter zu befristen als es sonst überall üblich ist. Außerhalb der Hochschulen wirkt das Teilzeit- und Befristungsgesetz. Hier muss nach einem (sachgrundlos) befristeten Arbeitsverhältnis von zwei Jahren bei dem*der gleichen Arbeitgeber*in eine unbefristete Stelle folgen. In der Wissenschaft hingegen darf viel stärker sachgrundlos befristet werden. Stellen dürfen für insgesamt sechs (statt zwei) Jahre befristet werden - und innerhalb dieser sechs Jahre sind Monats- und Jahresverträge eher die Regel als die Ausnahme. 53% der Befristungen an Hochschulen haben eine Dauer von unter einem Jahr.

Im Wissenschaftssystem sind unbefristete Verträge außerhalb der Professur in der Folge so undenkbar, dass nachdem Menschen sechs Jahre (die Maximalbefristungsdauer) gearbeitet haben, ihnen praktisch keine Stellen mehr zur Verfügung stehen. Dadurch wird die Maximalbefristungszeit zur "Lebenszeit" von akademischen Mitarbeiter*innen - wer nach den sechs Jahren keine Chance auf eine Professur, Verwaltungsstelle oder eine der sehr wenigen Ratsstellen hat, ist raus; oft war die Anstrengung für die wissenschaftliche "Karriere" vergeblich. An diesem System möchte der Gesetzgeber aber nichts ändern. Die bekundete Absicht ist lediglich, allzu kurze Befristungen zu vermeiden. Grundsätzlich lehnen wir die Bearbeitung von Daueraufgaben durch befristete Stellen ab, stattdessen sollten Daueraufgaben von Dauerstellen übernommen werden.

Unsere Forderungen beziehen sich daher auf den Fall, dass nur Verbesserungen am bestehenden System der Befristung vorgenommen werden, ohne die oben beschriebenen Probleme nachhaltig zu lösen. Im Prinzip fordern wir das bestehende Befristungsunwesen, welches mit dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz geschaffen wurde, zu beenden.

Dabei gibt es im Gesetz sieben Kernpunkte, die ihr hier genannt und kommentiert findet.

Einen grundsätzlicheren Zwischenruf zu Arbeit und Ausbeutung an Hochschulen findet ihr hier


Eine Zensur findet nicht (mehr) statt...

Das Bundesministerium des Innern hat den Vertriebsstopp des Lehrbuchs "Ökonomie und Gesellschaft" wieder aufgehoben. Nachdem Peter Clever, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Arbeitgeber (BDA), sich im Juni beim Innenministerium über den zu kritischen Inhalt des Buches beschwert hat, wurde der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)der Vertrieb dieser Sammelpublikation bis auf weiteres untersagt. Der Arbeitgeber*innen-Lobbyist echauffierte sich darüber, dass das Unternehmertum in diesem Buch zu negativ dargestellt würde, die Publikation ideologische Anschuldigungen transportiere und als Propaganda gegen die Wirtschaft zu verstehen sei. Das Kapitel zu Lobbyismus und dem Einfluss von Unternehmen auf das Bildungswesen hat ihn wohl besonders gestört, so zumindest die aktuellen Presseberichte. Konsequenterweise empfahl er das Buch aus dem Verkehr zu ziehen. Es scheint fast so als wollten er und das Innenministerium ein praktisches Beispiel für die negativen Konsequenzen des Lobbyismus geben. weiter


53. Mitgliederversammlung: Vom 7. bis zum 9. August in Lüneburg

Bitte meldet euch hier zur Veranstaltung an, um uns die Planung zu erleichtern.

Auf der 53. Mitgliederversammlung in Lüneburg wird neben einem neuen Vorstand, den Ausschüssen sowie dem Ausschuss der Student*innenschaften auch das Team der Antidiskriminierungsbeauftragten neu gewählt. Alle bisher eingegangenen Anträge und Kandidaturen findet ihr hier.

Im Moment gehen wir davon aus, dass wir auf der 53. Mitgliederversammlung in Lüneburg einen Livestream zur Verfügung stellen können. Auf Twitter könnt ihr die Versammlung unter #fzs53 verfolgen.


Offener Brief zur Lage in Griechenland

Zur sich zuspitzenden Lage hat der freie zusammenschluss von studentInnenschaften zusammen mit anderen Jugendorganisationen einen Offenenen Brief verfasst.


Viertelparität

Am 23. Juni 2015 wurde in Berlin erneut eine gerichtliche Entscheidung zum Thema Viertelparität herbeigeführt. Wir haben deshalb für euch einige Informationen zur Viertelparität zusammengetragen.


Yerevan Blog

Unsere Delegation zum ESU Board Meeting und der Bologna Ministerial Conference blogt für euch jeden Tag über die Ereignisse in Yerevan.

Vom 7.-12.5. trifft sich die European Students Union (ESU) in Yerevan zu einem Seminar zum Bologna-Prozess und der halbjährigen Mitgliederversammlung. Für den fzs nimmt eine vierer Delegation teil, die hier für euch berichtet.


1. Mai

- Warum eigentlich Kampftag der Arbeiter*innenbewegung statt Tag der Arbeit?

Allgemein bekannt ist der 1. Mai als der Tag der Arbeit. Warum bezeichnen wir ihn als Kampftag der Arbeiter*innenbewegung?

Es gilt nicht nur Erfolge zu feiern, sondern auch Missstände an zu prangern. Wir nehmen gravierende Veränderungen in der Gesellschaft war. Am Beispiel der Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen zeigen wir, was schief läuft. Dieses System ist so kaputt, dass wir für ein anderes Fundament unserer Gesellschaft durch andere Arbeit kämpfen müssen.

Hier gehts zum ganzen Artikel rund um Beschäftigungen an Hochschulen und zum 1. Mai.


Die Mitgliederversammlung hat im März jede Menge Anträge beschlossen. Ihr findet sie hier.

Die Ausschüsse und anderen Gremien machen sich jetzt fleißig an die Umsetzung. Wer an der weiteren Arbeit des Vereins mit den Positionen interessiert ist, findet in der Rubrik Termine Gelegenheiten sich ein zu bringen.


Hochschulwatch Relaunch

Macht - Wirtschaft - Uni

Seit zwei Jahren läuft das Projekt Hochschulwatch von Transparency International Deutschland, taz und fzs: Zeit Bilanz zu ziehen.

Über 10.000 Datensätze sind auf hochschulwatch.de verfügbar. Die Seite erscheint nicht nur im neuen Design, sondern eröffnet auch die neue Möglichkeit die Daten nach Unternehmen zu durchsuchen. Damit wird deutlich wer wie viel Geld in die Hochschulen investiert. Welche Investition sich ab welcher Unternehmensgröße lohnt, kann demnächst mit der neuen Kategorie "Träger der Hochschule" noch besser verfolgt werden.

Stiftungsprofessuren sind eines der Hauptfelder von Hochschulwatch. Stiftungsprofessuren werden mit Unternehmenshilfe eingerichtet und besetzt. Nach 5-10 Jahren übernimmt der die öffentliche Hand die Finanzierung der lebenslangen Stelle. Mit dieser Anschubfinanzierung sichern sich Unternehmen langfristig Einfluss in den Hochschulen und auf die Forschung.

Hochschulräte hingegen sind eine Einflussnahme ohne direkten Geldfluss. Unternehmen sitzen in diesem "Steuerungsgremium" der Hochschule und treffen Entscheidungen für die Hochschulen - teilweise können sie sogar wichtige Ämter besetzen. Über dieses Gremium werden Firmen an die Hochschulen gebunden und ein stetiger Fluss von Geld und Einfluss soll an die Hochschulen geleitet werden.

Hochschulwatch trägt dazu bei den Einfluss der Wirtschaft auf die Wissenschaft offen zu legen und fordert:

  • Die Offenlegung aller Drittmittelverträge zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
  • Verpflichtende Sponsoringberichte der Hochschulen
  • Die Einbindung von Hochschulen in die Informationsfreiheitsgesetze

Satzung eingetragen

Die von den Mitgliedern beschlossene Satzungsneufassung ist bereits beim Amtsgericht eingetragen. Den somit aktuell gültigen Stand findet ihr HIER

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fzs jetzt auch bei Twitter: @fzs_ev

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Info zum Verband:

Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. ist der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland.

  

Mit rund 90 Mitgliedshochschulen vertritt der fzs eine Million Studierende in der Bundesrepublik. Der fzs ist Mitglied in der European Students' Union (ESU) und auf internationaler Ebene in der International Union of Students (IUS).


Der fzs setzt sich ein für

  • eine gesetzlich und finanziell abgesicherte studentische Vertretung an Hochschulen,
  • die Beteiligung von Studierenden an allen hochschulpolitischen Entscheidungen in Hochschule, auf Landes- und Bundesebene,
  • einen freien Zugang zu Bildung,
  • eine bedarfsdeckende finanzielle Absicherung von Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern,
  • den Abbau von Diskriminierung in Bildungssystem und Gesellschaft
  • eine kritische Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Gesellschaft,
  • studentische Solidaritätsarbeit und internationale Vernetzung von Studierenden.

     
     
     
Zugehörige Dateien:
fzs_newsletter_okt.pdfDownload (170 kb)
Zugehörige Galerien:
Plakatwettbewerb "Recht auf Bildung"
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