Die Mitgliederversammlung des fzs möge beschließen:
Der fzs fordert den dauerhaften Erhalt studentisch selbstverwalteter Räume an Hochschulen.
Diese Räume sind zentrale Orte studentischer Mitbestimmung, kritischer Bildung und emanzipatorischer Praxis. Die Selbstverwaltungsrechte der Studierendenschaft dürfen von keiner Hochschulleitung angetastet werden. Selbstverwaltete Räume wie der Elchkeller in Hannover ermöglichen die Herausbildung einer kritisch-politisierten Student*innenschaft. Es braucht Selbstbildungsmöglichkeiten abseits des universitären Betriebes, welcher das Studium zunehmend als bloße Formung von Arbeitskraftmodulen zurichtet.
Der fzs erkennt die besondere Bedeutung selbstverwalteter Räume für eine plurale und kritische Hochschulkultur an. Kritische Bildung braucht Räume jenseits des universitären Alltagsbetriebes. Wir fordern von Hochschulleitungen bundesweit, die Autonomie und Relevanz studentischer Räume anzuerkennen. Statt Schließung braucht es Investitionen in selbstverwaltete Infrastrukturen. Nur so kann ein freier und kritisch-politisierter Hochschulraum gesichert werden. Der fzs wird sich weiterhin bundesweit für den Erhalt und Ausbau studentisch verwalteter Räume starkmachen.
"Erhalt studentisch verwalteter Räume" beschlossen auf der 76. Mitgliederversammlung