Beschlüsse der 76. Mitgliederversammlung

Auf der 76. Mitgliederversammlung des fzs vom 31.07.-03.08. an der Katholischen Stiftungshochschule München haben Delegierte von Studierendenvertretung aus ganz Deutschland zahlreiche gemeinsame Beschlüsse getroffen.

Für die Amtzeit vom 01.09.2025 – 31.08.2026 haben die Delegierten ein Arbeitsprogramm beschlossen, das für die Amtsträger*innen und Gremien des fzs gilt, sowie die Studierendenschaften zu Handlungen aufruft. Darin werden zahlreiche für Studierende und Hochschulen relevante Politikfelder besprochen:
Arbeitsprogramm 25/26

Zur Situation behinderter Studierender wurde ein umfangreiches Positionspapier beschlossen, in Anlehnung an die Positionierung der European Students‘ Union (ESU)
Stellungnahme zur Situation behinderter Studierender in Deutschland und der EHEA

In einem Papier zur Unvereinbarkeit des fzs mit Parteien der extremen Rechten wurde u.a. die Prüfung eines AfD Parteiverbots durch das Bundesverfassungsgerichts gefordert:
Unvereinbarkeit mit antidemokratischen und extrem rechten Parteien

Im ganzen Land wird massiv im Hochschulwesen gespart, vielerorts gekürzt. Gegen diese Missstände rufen wir im Rahmen der Kampagne Schlussverkauf Bildung zu Aktionen auf:
Aufruf – Schlussverkauf Bildung

Selbstverwaltete studentische Räume sind unverzichtbar für eine emanzipatorische studentische Kultur. Anlässlich der Bedrohung des Elchkellers in Hannover rufen wir zu deren Schutz auf:
Erhalt studentisch verwalteter Räume

Die anhaltenden Proteste gegen Korruption und Misswirtschaft durch die serbische Regierung sind maßgeblich von Studierenden getragen. Wir erklären uns solidarisch, weisen aber gleichzeitig auf regressive Elemente des Protests hin:
Solidarität mit und (solidarische) Kritik an den serbischen Studierendenprotesten

Wahlen

Die 76. Mitgliederversammlung hat die Amtsträger*innen für die Periode 2025/26 gewählt. Der Vorstand, der am 01. September 2025 sein Amt antritt, wird wieder aus vier Studierenden bestehen: Jo Dietze (Uni Hamburg), Katharina Rummenhöller (HFMT Köln), Tjark Kandulski (Goethe-Uni-Frankfurt a.M.) und Tabea Herbst (Leibniz Uni Hannover).

Das Team der Ehrenamtlichen wird erweitert durch vier Referent*innen. Erstmals dabei sind als Referent*in für Internationales Max Dietrich (Uni Lüneburg) und als Referent für Studium & Lehre und Arbeitsbedingungen an Hochschulen Maximilian Wimmer (Uni Passau), wiedergewählt wurden als Referentin für Soziales, BAföG und Wohnen Rahel Schüssler und als Referentin für Antifaschismus, Antirassismus und Emanzipation Debora Eller (beide Uni Bonn)

Im Ausschuss der Student*innenschaften, dem höchsten beschlussfassenden Gremium des fzs zwischen den Mitgliederversammlungen, sind acht Studierendenschaften vertreten:

  • AStA Universität Lünebug (Niedersachsen) 
  • AStA Universität Hamburg (Hamburg) 
  • Studierendenvertretung Katholische Stiftungshochschule München (Bayern) 
  • Verfasste Studierendenschaft Universität Tübingen (Baden-Württemberg) 
  • Studierendenrat Universität Erfurt (Thüringen) 
  • Studentische Vertretung Technische Universität München (Bayern) 
  • AStA Hochschule Bremerhaven (Bremen) 
  • Studierendenrat Technische Universität Dresden (Sachsen)

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