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Stellungnahme 5. Hochschulrechtsänderungsgesetz BaWü
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg hat uns am 23. Mai anlässlich eines besonders umfangreichen Änderungsentwurfes hochschulrechtlicher Regelungen um eine Stellungnahme angefragt. Folgende Stellungnahme haben wir eingereicht. (Der zugehörige Gesetzesentwurf ist im Beteiligungsportal des Landes abrufbar.) Verankerung von Weiterbildung als Aufgabe der Hochschulen in §2 LHG und Folgeregelungen Grundsätzlich begrüßen wir die Verankerung…
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29. BAföGÄndG: fzs-Stellungnahme zur Anhörung im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages
Studieren in Deutschland Die finanzielle Situation von Menschen in Ausbildung ist seit Jahren prekär. Die Corona-Pandemie und eine steigende Inflationsrate, haben den Trend der zunehmenden studentischen Armut weiter verschärft. Betroffen sind neben klassischen Armutsfaktoren – vor allem Studierende, welche allein oder in Wohngemeinschaften lebenden. [1] Armut unter jungen Menschen ist ein strukturelles Problem, das auch…
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BAföG-Kritik zur Ersten Lesung des 29. BAföG-ÄndG im Bundestag
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland, kritisiert den heute im Bundestag debattierten Gesetzesentwurf für ein 29. BAföG-Änderungsgesetz grundlegend. In Zeiten verschiedener wirtschaftlicher Krisen dramatisierte sich auch die soziale Lage der Studierenden in Deutschland: mehr als drei von vier Studierenden, die alleine oder in einer WG wohnen, waren nach Angaben…
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Positionierung zum Ordnungsrecht an Hochschulen
Auf seiner Sitzung am 03.05.2024 hat der Ausschuss der Student*innenschaften nach ausführlicher Erörterung folgende Positionierung zur Wiedereinführung eines Disziplinarrechts an Berliner Hochschulen beschlossen. Einleitung Seit dem antisemitischen Angriff auf einen Studenten einer Berliner Hochschule, werden die Rufe nach einem Wiedereinführen des Ordnungsrechtes im Berliner Hochschulgesetz immer lauter. So forderten nicht nur studentische Organisationen, sondern auch…
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Antisemitische „Protestcamps“ des Campus verweisen
Seit vergangener Woche gibt es an Hochschulen in Deutschland sogenannte pro-palästinensische „Protestcamps“ von verschiedenen lokalen und bundesweiten Gruppen. Diese Camps fordern mitunter von den Hochschulleitungen und der Regierung den Boykott des Staates Israel, etwa durch ein Abbrechen jeglicher Beziehungen zu diesem, oder etwa die Zurücknahme von studentischen oder akademischen Statements gegen Antisemitismus. Bei diesen Protesten…
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Jugendbündnis fordert Kursänderung bei Iran-Politik
JSUD, Junges Forum DIG, Campusgrün, freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., Grüne Jugend, Junge Liberale, Jusos, Juso-Hochschulgruppen, Libeale Hochschulgruppen und RCDS verurteilen iranischen Angriff auf Israel. Der iranische Angriff auf Israel verstärkt die Dringlichkeit einer Zeitenwende für die deutsche Iran-Politik. Das iranische Mullah-Regime macht seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 kein Geheimnis aus seinem…
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Dissens nicht mit Polizei entgegnen
Es ist wichtig eine politische Diskussion zu führen und einen Dissens aushalten zu können. Der fzs verurteilt daher die Weitergabe von Informationen über Mitstreiter*innen im Kampf gegen den Faschismus. Sich als antifaschistisch verstehende Studierende sollten politische Meinungsverschiedenheiten untereinander nicht durch die Weitergabe personenbezogener Daten an die Polizei beantworten. Die Hinzunahme der Polizei als dritte Instanz…
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Maximale Enttäuschung nach monatelangem Stillstand beim WissZeitVG
Erklärung des „Bündnis gegen Dauerbefristung in der Wissenschaft“ zum unveränderten Referentenentwurf der WissZeitVG-Novelle27.03.2024 Die Bundesregierung hat sich auf einen Gesetzentwurf für eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) geeinigt. Dass dieser exakt dem Referentenentwurf des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom Juni 2023 entspricht, ist unakzeptabel. Dieser Entwurf bedroht sowohl die Vereinbarkeit von Leben und Beruf…
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Gegen jegliches Verbot geschlechterinklusiver Sprache
Beschlossen auf der 73. Mitgliederversammlung am 01.-03. März 2024 in Erfurt. Der fzs spricht sich gegen Verbote geschlechtersensibler Sprache aus und setzt sich aktiv gegen sie sowie für eine demokratische, inklusive Wissenschaft und Gesellschaft ein. Entsprechende Verbote einer inklusiven Sprache an Hochschulen (wie bspw. im hessischen Koalitionsvertrag) stellen u.a. einen massiven Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit dar und…
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Kein Kriegsdienst für ukrainische Studierende und Hochschulkolleg*innen!
Жодної військової служби для українських студентів та колег з університету! Beschlossen auf der 73. Mitgliederversammlung am 01.-03. März 2024 in Erfurt. Gegen die Verlautbarungen der ukrainischen Regierung, zukünftig auch ihre vor dem Krieg geflüchteten männlichen Staatsbürger*innen im sogenannten wehrfähigen Alter zum Kriegsdienst verpflichten zu wollen, und verschiedener Stimmen deutscher Politiker*innen, die Ukraine hierbei zu unterstützen,…
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Unterstützung Zivilklauselkongress
Beschlossen auf der 73. Mitgliederversammlung am 01.-03. März 2024 in Erfurt Die Mitgliederversammlung des fzs beschließt, dass der Verband den Zivilklausel-Kongress 2024 [1] in Frankfurt am 16. und 17.März unterstützt. Er ruft die ihm angehörigen Studierendenschaften zur Teilnahme und Weiterverbreitung auf und bewirbt den Kongress über die ihm zur Verfügung stehenden Mittel. Er steht dem…
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Aufforderung an die Hochschulleitungen gegen Antisemitismus vorzugehen und Juden:Jüdinnen vor Übergriffen zu schützen
Beschluss der 73. Mitgliederversammlung am 01.-03. März 2024 in Erfurt. Seit dem Massaker vom 7. Oktober häufen sich auch an den Hochschulen antisemitische Äußerungen und Vorfälle. In Deutschland lebende Juden:Jüdinnen werden für den Krieg Israels gegen die islamistische Terrororganisation Hamas verantwortlich gemacht. Es gibt viele (Hochschul-)Gruppen und Einzelpersonen, die den Konflikt für antisemitische Hetze missbrauchen.…
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„Sehr geehrte Abgeordnete, wir setzen auf Sie!“
Im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Bundestages appelliert der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland – der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. an die demokratischen Fraktionen und Gruppen, noch große Änderungen am 29. BAföG-Änderungsgesetz vorzunehmen. Der fzs wurde zu einem Expert*innengespräch zum Thema „BAföG und Studierendenbefragung“ eingeladen und befragt. In Vorbereitung wurde eine…
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Arbeitsverweigerung ist keine Option!
Pressemitteilung des freien zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. zum 29. BAföG-Änderungsgesetz. Hier bieten wir eine einordnende Einschätzung der politischen Lage als Begleitung zu der am 18. Januar 2024 veröffentlichten Stellungnahme des fzs zum oben benannten Referent*innenentwurf. Hier ist die Stellungnahme in voller Länge verlinkt.
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Stellungnahme des fzs zum 29. BAföG-Änderungsgesetz (Verbändeanhörung des BMBF, 18. Januar 2024)
Der fzs wurde im Rahmen der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung am 10. Januar 2024 dazu aufgerufen, zu dem neu vorgelegten Referent*innenentwurf des 29. BAföG-Änderungsgesetzes Stellung zu beziehen.
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BAföG ist das Sparschwein des BMBF
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. kritisiert den mangelhaften und enttäuschenden Vorschlag, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun vorgelegt hat. Unter anderem der fzs wurde aufgefordert zu dem gestern Abend vorgelegten Referent*innenentwurf Stellung zu beziehen. Eine vertiefte Analyse und Verweis auf unsere erste Einschätzung können Sie in dem Blog von Herrn Wiarda…
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BAföG darf der Schuldenbremse nicht zum Opfer fallen!
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V. fordert das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf, auch in Anbetracht der anstehenden Kürzung von 200 Millionen Euro, der Aufforderung des Haushaltsausschusses zu folgen und die veranschlagten 150 Millionen Euro vollumfänglich in die Reform des BAföG zu investieren. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Frau Ministerin, es ist höchste Zeit:…
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BAföG-Teilreform zum Sommersemester 2024 umsetzen!
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., der Dachverband von Studierendenvertretungen in Deutschland ist erfreut über die 150 Millionen Euro, die der Haushaltsausschuss für eine Reform des BAföG bereitstellt, aber appelliert: Die Appelle des fzs und vieler weiterer Studierendenverbände haben Gehör gefunden: Es ist ein wichtiges Signal, dass der Haushaltsausschuss einen großen Fehler des FDP-geführten…
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Forderungen zum Umgang mit Antisemitismus an Universitäten
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) schließt sich dem am 09.11.2023 an die Bundesbildungsministerin versendeten Forderungsschreiben der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) an. Mit Sorge beobachtet der fzs den angestiegenen Antisemitismus an deutschen Hochschulen und in der Zivilgesellschaft. Es kann und darf nicht sein, dass sich im Jahre 2023 jüdische Personen an Hochschulen und in ganz…
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BAföG-Appell: wann kommt die Reform?
Berlin, 10. November 2023. Wir appellieren gemeinsam an die Bundesregierung und den DeutschenBundestag, die im Koalitionsvertrag angekündigte, grundlegende Strukturreform des BAföG jetztendlich anzugehen und eine spürbare Anhebung der geltenden BAföG-Sätze bereits imBundeshausaushalt 2024 zu verankern. Andernfalls droht dieses Instrument für mehrBildungsgerechtigkeit bald gänzlich seine Funktion zu verlieren. Die gegenwärtige Förderarchitektursorgt dafür, dass immer weniger Studierende…
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Kurskorrektur bei Sparpolitik der Bundesregierung dringend notwendig!
Offener Brief an die demokratischen Fraktionen des Bundestages. Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, wir sind zutiefst besorgt über die von der Bundesregierung eingeleitete Sparpolitik und fordern Sie nachdrücklich zu einer Kurskorrektur auf. Der vom Kabinett beschlossene Haushalt für das kommende Jahr geht mit drastischen sozialen Kürzungen – von Hilfen für Arbeitslose über die Kinder-…
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Jüdische Studierende mit offenen Brief an Bundesregierung
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,sehr geehrte Bundesregierung, wir schreiben Ihnen als Vorstände der Jüdischen Studierendenunion Deutschland sowie des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Seit dem 7. Oktober 2023 befindet sich Israel im Krieg. Innerhalb weniger Stunden nach Beginn des Überfalls durch die palästinensisch-islamistische Terrororganisation Hamas wurde Israel mit über 3.000 Raketen beschossen. Über tausend Terroristen haben das israelische Staatsgebiet auf…
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Das BAföG stärken, statt die Haushaltsmittel zu kürzen
Berlin, 11. Oktober 2023. Das Deutsche Studierendenwerk (DSW) und der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) appellieren an die Bundesregierung, die geplanten Kürzungen beim BAföG im Etat 2024 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu stoppen und die im Koalitionsvertrag versprochene regelmäßige Erhöhung und die angekündigte BAföG-Strukturreform endlich anzugehen. Die Investitionen ins BAföG müssen massiv…
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Klare Kante gegen Rechts im Superwahljahr 2024 in den neuen Bundesländern
Das nächste Jahr – 2024 – ist ein sog. Superwahljahr. Am 09. Juni werden nicht nur europäische Abgeordnete bundesweit gewählt, sondern gleichzeitig finden Kommunalwahlen in acht Bundesländern statt. Im Herbst wird außerdem in Sachsen, Thüringen und Brandenburg der Landtag auf eine fünfjährige Legislaturperiode gewählt. Parallel erstarkt die AfD in Deutschland in jeder wöchentlichen Umfrage und verzeichnet Höchstzustimmungswerte bundesweit. In den…
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Solidarität mit dem Praktischen Jahr der Medizinstudierenden #FairesPJ
„Gesundheit ist Gold wert und wir sind es auch“ Unter diesem Motto rief ver.di im März 2023 in der Tarifrunde öffentlicher Dienst bundesweit Beschäftigte von Krankenhäusern, Psychiatrien, Pflegeeinrichtungen und dem Rettungsdienst zum Warnstreik auf. Für mehr Respekt, gegen die Möglichkeit auf Gehaltskürzungen legten bundesweit Fachkräfte unter anderem in Krankenhäusern ihre Arbeit nieder und betrieben einen starken Tarifkampf.(1) Nicht nur…
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Wider dem rechten Kulturkampf in der Hochschule, überall – für (gesellschafts-)kritische Wissenschaft
In der jüngeren Vergangenheit erleben wir vermehrt einen Kulturkampf von rechts, der sich in Teilen auch einer gewissen Anschlussfähigkeit einer breiten Öffentlichkeit erfreut. Während der faschistoide Republikaner Ron DeSantis am Campus in Florida die Wissenschaftsfreiheit einschränkt und Ungarn bereits 2018 Gender Studies verboten hat, bringt die völkische und in immer größeren Teilen neo-faschistische AfD den Antrag „Umgehend eine Evaluation sogenannter…
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Arbeitsprogramm 2023/24
Der fzs wird im kommenden Amtsjahr 30 – das wollen wir gebührend feiern!Während wir als Organisation nach den Herausforderungen der letzten Jahre gut dastehen – sowohl was unsere Mitgliederzahl als auch die Entwicklung des Verbands angeht – geht es den Studierenden so schlecht wie lange nicht. Die Ampelkoalition ist voll auf Lindners Spardiktat eingeschwenkt, obwohl Investitionen ins BAföG,…
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Zivilklausel verteidigen!
Am 12. Juni hat das „Stockholm International Peace Research Institute“ (SIPRI) seinen Jahresbericht für 2023 herausgegeben. Das Ergebnis ist so erwartbar wie erschreckend: die nukleare Aufrüstung schreitet weltweit voran. Russland, das einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, kommt seinen Berichtspflichten nicht mehr wirklich nach und kündigt einen Abrüstungsvertrag nach dem nächsten auf. Aber auch andernorts…
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Mobilität ist eine Grundlage sozialer Teilhabe – Für ein günstiges Semesterticket!
Der Bewegungsradius einer Person entscheidet nicht nur über ihre gefühlte Freiheit. Er hat eine existenzielle Bedeutung. Mobilität reguliert, an welchen gesellschaftlichen Aktivitäten Menschen teilhaben können, zu welchen Ressourcen sie Zugänge haben und zu wem sie sich in Beziehung setzen können. So ist die Lage von Studierenden, die aufgrund hoher Mietkosten fernab ihrer Studienstadt wohnen und aufgrund der Kosten von Mobilität…
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14,50 Euro mindestens – ohne Ausnahme!
Die Mehrheit der Studierenden ist finanziell auf einen Nebenjob angewiesen – selbst 2021, als pandemiebedingt Tausende ihren Job verloren hatten, arbeiteten etwa zwei Drittel der Studierenden. Trotzdem, studentische Nebenjobs sind nur sehr selten tarifgebunden. Das liegt zum einen an der Tarifsperre an Hochschulen, weshalb studentische Hilfskräfte oft unter schlechten Arbeitsbedingungen und extrem niedrigen Löhnen leiden. Aber auch klassische Studierendentätigkeiten außerhalb…
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Reduzierung von Promotionsstipendien stoppen
Die Mitgliederversammlung des fzs bezieht Stellung zur durch das BMBF angekündigten* kostenneutralen Erhöhung und Verlängerung der Promotionsstipendien der Begabtenförderungswerke. Wir kritisieren das deutsche staatliche Stipendiensystem grundsätzlich als chancenungerechte Mangelwirtschaft anstelle einer soliden und gerechten Ausbildungsfinanzierung. Solange es keine angemessene Ausbildungsfinanzierung für alle Ausbildungswege und -stufen gibt, nehmen Stipendien dennoch einen wichtigen Platz in der Ausbildungsfinanzierung ein. Der Vorstoß des BMBF, die Promotionsstipendien…
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Tarifvertrag für alle! TVStud jetzt oder nie!
Einleitung Studentische Beschäftigte sind das Rückgrat des Wissenschaftsbetriebs in Deutschland. Die mindestens 300.000 Beschäftigten übernehmen Aufgaben in der Lehre über Tutorien und Veranstaltungsbetreuung, in der Forschung über Teilnahme an Forschungsprojekten sowie in der generellen Unterstützung des Betriebs an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sie sind systemtragender Bestandteil der Personalstruktur vieler Lehrstühle, Institute und Hochschulen.Ihre Beschäftigungssituation steht dazu in einem Missverhältnis, das…
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BAföG reformieren und inflationsfest machen
Der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben die Bundesregierung dringend gemahnt, eine grundlegende Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Die beiden Organisationen gehen auf Grundlage einer Stellungnahme des Hamburger Rechtsanwaltes Joachim Schaller (s.u.) davon aus, dass das BAföG in seiner aktuellen…
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Stellungnahme zum Programm „Junges Wohnen“
Als Bundesverband der Studierendenschaften wurden wir eingeladen, im Rahmen eines Expertengesprächs zum Thema „Junges Wohnen und sozialer Infrastruktur für Studierende und Auszubildende“ Stellung zu nehmen. Im Folgenden findet ihr unsere Stellungnahme:
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BAföG reformieren!
Die Zahlen sind nicht neu und doch immer wieder schockierend. Über ein Drittel aller Studierenden leben in Armut oder sind mindestens armutsgefährdet, gut ¾, wenn wir nur auf die Studierenden schauen, die alleine oder in einer WG wohnen. Diese Zahlen hat Ende 2022 erstmals auch das statistische Bundesamt mit ihrer Veröffentlichung bestätigt. Erhoben wurden diese…
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Gegen die Wohnungsnot von Studierenden
Wer mehr als 40% des monatlich zur Verfügung stehenden Geldes fürs Wohnen ausgibt, gilt als überlastet durch Wohnkosten. Trotzdem, bei mehr als einem Viertel aller Studierenden ist das der Fall. Für mehr als die Hälfte der Studierenden, schaut man nur auf diejenigen die allein oder in einer Wohngemeinschaft wohnen. Sie sind mit ihren Wohnkosten überlastet.…
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Studentische Armut sichtbar machen und bekämpfen
Armut ist ein komplexes Thema, das in seiner Vielschichtigkeit und Abhängigkeiten zusammen gedacht werden muss, jedoch werden wir hier nur einen Ausschnitt der Dimensionen studentischer Armut darstellen können. Seit Jahren leben viele Studierende in Armut (Middendorff et al., 2017; der Paritätische, 2022). Die Gesamtsituation ist jedoch seit der Corona-Pandemie und der aktuellen Energiekrise noch einmal…
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Deutsche Studierende für Woman* Life Freedom – Solidarität mit den anhaltenden Aufständen im Iran
Zum Hintergrund Die aktuelle Situation im Iran: Im September 2022 zog der Tod der 22-jährigen iranischen Kurdin Jîna Amīnī die Blicke der Welt auf den Iran. Es folgten globale Demonstrationen in Solidarität mit den Protestierenden, die unter dem Motto Woman*, Life, Freedom (deutsch: Frauen, Leben Freiheit; kurdisch: Jin, Jiyan, Azadî; persisch: Zan, Zendegi, Āzādî) ununterbrochen…
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(K)ein „Deutschlandticket“ – 9€ Bildungsticket jetzt!
Ab dem 1. Mai 2023 soll das 49€-Ticket in allen Bundesländern frei verkäuflich erhältlich sein. Doch Studierenden bietet es keinen Vorteil. Stattdessen werden die bestehenden Semestertickets durch die neue Ticketvariante im Verhältnis unattraktiver und bleiben gleichzeitig unabdinglich. Die meisten Studierendenschaften der Bundesrepublik haben bereits Verträge mit regionalen Verkehrsbetrieben abgeschlossen, um über Solidarmodelle günstige Tickets bereitzustellen,…
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Kein Platz für trans*-Feindlichkeit im Wissenschaftsbetrieb – Zur trans*-Feindlichkeit an deutschen Hochschulen
Seit einigen Jahren wird die Beseitigung der strukturellen Diskriminierung von trans* Personen immer stärker und vehementer eingefordert. Trotz kleiner Fortschritte, fühlen sich feindlich gesinnte immer noch aufgerufen, den Kampf gegen diese notwendige gesellschaftliche Veränderung anzutreten. Dabei schrecken diese Stimmen aus dem Wissenschaftsbetrieb sogar in ihren Lehrveranstaltungen nicht vor offen trans*feindlichen Aussagen zurück. Aussagen die im…
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Mobilität für alle garantieren – 49 € ist viel zu viel
Ein Jahr Ampel-Regierung und die anfängliche Hoffnung vieler ist erschüttert. Auch wir als Studierende hegten Hoffnung. Doch die BAföG-Reförmchen zeigten bereits: die Ampel arbeitet lieber mit ein paar wenigen Tropfen auf den heißen Stein studentisch-prekärer Lebensverhältnisse. Die 200 € als Entlastung der Preissteigerung durch die Energieverknappung und die Inflation waren dann ein schlechter Witz. Einen…
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„Die 200€ sind schon weg, bevor wir sie auf dem Konto haben.“ – Studierendenvertretung kritisiert Kabinettsbeschluss zur Energiepauschale
Das Bundeskabinett hat am 18.11.2022 die Energiepauschale für Studierende und Fachschüler*innen beschlossen. Hierbei handelt es sich um eine Einmalzahlung in Höhe von 200 €. Um dieses Geld zu erhalten, sind die Berechtigten verpflichtet einen Antrag auf einer Online-Plattform auszufüllen. Der freie zusammenschluss von student*innenschaften kritisiert als bundesweite Studierendenvertretung das augenscheinlich unüberlegte Vorgehen der Bundesregierung.
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Genderinklusivität, jetzt!
Genderinklusive Sprache: Der fzs spricht sich klar für die Sichtbarkeit aller Menschen in Schrift und Sprache aus – unabhängig des Genders. Damit befürwortet der fzs konkret die Anwendung genderinklusiver Schreibweisen, die auch die Nutzung von Sonderzeichen nicht ausschließen darf. Individuelle Selbstbestimmung von Name und Gender: Der fzs spricht sich klar für die individuelle Selbstbestimmung von…
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Verkehrswende JETZT – bundesweites Semesterticket!
Der fzs e. V. setzt sich schnellstmöglich mit der aktuellen Debatte des 9 €-Tickets und Möglichkeiten zur Verstetigung des vergünstigten Zugangs zum Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) auseinander. Das im Jahr 2021 gegründete Bündnis Freie Bahn für Bildung gemeinsam mit Azubis, Schüler:innen und Freiwilligendienstleister:innen soll hierfür genutzt und reaktiviert werden. Ziel der Bündnisarbeit ist es, langfristig…
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Gegen den postkolonialen Antisemitismus der documenta fifteen
Der fzs positioniert sich klar gegen den Antisemitismus aus den postkolonialen Studien und dem daraus erwachsenen Aktivismus.
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#stopthecuts: Wissenschaftsmobilität und Forschung ausreichend finanzieren
Die fzs Mitgliederversammlung stellt mit Sorge fest, dass laut Medienberichten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aktuell drastische Kürzungen bei der Vergabe von Forschungsförderung vornimmt. Davon betroffen sind unter anderem Projekte, die bereits gefördert wurden und nun nicht abgeschlossen werden können, bei anderen Projekten hat sich die Mittelbewilligung so sehr verzögert, dass Mitarbeiter*innen bereits…
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Gegen die Bildungskrise – #stopthecuts
Bildung und Wissenschaft in Deutschland sind chronisch unterfinanziert und marode Schulen, fehlende Lehrkräfte, überfüllte Hörsäle und prekäre Arbeit eher die Norm als die Ausnahme. Der Zustand unserer Bildungseinrichtungen ist, offen gesagt, ein Skandal! Von Legislatur zu Legislatur sind hier die anfallenden Aufgaben verschleppt worden, so dass heute allein für die dringend notwendige Sanierung von Gebäuden…
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Mehr Tempo für Bildungsgerechtigkeit – die Ampel muss nachlegen!
Immer wieder belegt Deutschland die letzten Plätze wenn es um Bildungsgerechtigkeit geht. Der fzs fordert die Bundesregierung daher dazu auf sich aktiv für mehr Bildungschancen für alle einzusetzen. Ein wesentlicher Faktor für mehr Bildungsgerechtigkeit ist dabei Studienfinanzierung. Ganz konkret fordern wir daher die Bundesregierung dazu auf die im Koalitionsvertrag festgelegte Reform des BAföG weiter anzugehen…
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Arbeitsprogramm 2022/23
Vorbemerkung Diesem Arbeitsprogramm und dem gesamten Wirken des fzs liegt ein Verständnis zugrunde, das gesellschaftliche Herrschafts- und Klassenverhältnisse, Ausgrenzung und Diskriminierung anerkennt, in der Konsequenz Feminismus als Querschnittsthema sieht und überall in seinem Handeln eine queer-feministische Perspektive einnimmt. Feminismus und Antidiskriminierung sind nichts, was nur bestimmte Personen oder Gruppen im Verband beschäftigt, sondern eine Grundhaltung…
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Aufbegehren gegen Verarmung und soziale Ungleichheit – Für eine solidarische Krisenbewältigung
Die aktuelle Wirtschaftskrise in Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, dem dadurch entbrannten globalen Wirtschaftskrieg sowie der Pandemie vertieft soziale Ungleichheiten. Für das gesamte Jahr 2022 prognostiziert die Bundesbank aktuell eine Inflation von 7,1 %.[1] Zum Vergleich: In den Jahren 2000 bis 2020 lag die durchschnittliche Inflation laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)…