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Unterstützung des Aufrufs zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung
beschlossen vom 60. AS, 1. Sitzung Der freie zusammenschluss von student*innenschaften unterstützt den Aufruf zum Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung. Er teilt den Aufruf als Unterstützer sowohl über die allgemeinen Kanäle des Verbandes wie auch über die Kanäle seiner thematisch passenden Kampagnen wie gesellschaft*macht*geschlecht. Außerdem wirbt er durch die Beilage von Infomaterial des Bündnisses für sexuelle…
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Unterzeichnung der Bündniserklärung für sexuelle Selbstbestimmung
beschlossen vom 60. AS, 1. Sitzung Der fzs unterzeichnet die Bündniserklärung des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung. Bündniserklärung Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht! Leben und Lieben ohne Bevormundung Jedes Jahr im September startet vor dem Bundeskanzleramt in Berlin ein „Marsch für das Leben“. Christliche Fundamentalist*innen und führende Mitglieder der AfD fordern dabei das totale Verbot…
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Solidarisierung mit dem RefRat der HU Berlin
beschlossen vom 60. AS, 1. Sitzung Der fzs solidarisiert sich mit dem RefRat der HU Berlin, in Bezug auf die Angriffe auf ihre studentische Selbstverwaltung und Autonomie durch die Hochschulleitung und die AfD.
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Solidarität mit Rojava – Für ein Ende des Kriegs gegen die kurdische Bewegung!
Der fzs möge sich mit den kämpfenden Kräften der kurdischen Kräften in Kurdistan solidarisch erklären. Vom fzs möge die Forderung ausgehen, den Angriffskrieg gegen die Stellungen kurdischer Kräfte sofort zu beenden! Des Weiteren möge der fzs die Belange des Verbands aus Kurdistan (YXK) aktiv unterstützen.“
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Fundierte Entscheidungsfindung zur Initiative Transparente Zivilgesellschaft ermöglichen
Die Nicht-Aufnahme der “Initiative Transparente Zivilgesellschaft” in das Arbeitsprogramm bedeutet nicht, dass der fzs sich nicht weiter mit diesem Thema befasst. Vielmehr hat die Debatte gezeigt, dass eine vertiefte Beschäftigung mit der Initiative notwendig ist, um zu einer informierten Entscheidung zu finden. Daher wird auf der 43. MV eine ausführlicher Antrag dazu gestellt, der u.a.…
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Offene WLAN-Netze auf- und ausbauen – Freifunk unterstützen!
Der fzs unterstützt den Aufbau von freien und offenen WLAN-Netzen, insbesondere dieser solche, die durch Freifunk realisiert werden und ruft alle Studierendenschaften dazu auf, die Freifunk-Communitys in ihrer Nähe ideell politisch und nach Möglichkeit auch finanziell zu unterstützen. Weiter soll in der fzs-Geschäftsstelle in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Freifunk-Router aufgestellt werden.
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Weiterentwicklung der Finanzierung des ESU-Pools aus Gutachter*innen für Quality Assurance und Anpassung der Aufwandsentschädigungen für die studentischen Gutachter*innen
Der fzs wird sich dafür einsetzen, dass ESU mittelfristig das Finanzierungsmodell des ESU-QA-Pools als Solidaritätsmodell auf Grundlage von Aufwandsentschädigungen der studentischen Gutachter*innen zu überdenken und es in Richtung eines von den Aufwandsentschädigungen unabhängigen Modelles weiterzuentwickeln. Die Finanzierung des QA-Pools soll in Kooperation mit den Agenturen, oder projektbezogen, erfolgen.
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Studierende sind keine Bittsteller*innen – gegen die Delegitimierung studentischer Gremienarbeit
Mit der Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes Anfang 2016 wurde die Möglichkeit eingeführt, sogenannte „Studierendeninitiativen“ durchzuführen. Mit diesen Initiativen können 3% der Studierenden Anliegen in die Gremien der Hochschule bringen, die dort behandelt werden müssen. Von der Landesregierung wird dies als große Errungenschaft in der Beteiligung von Student*innen an Entscheidungsprozessen gefeiert. Eigentlich zeigt dieses Instrument jedoch,…
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Mutterschutz auch in Hochschulgesetzen und Grundordnungen
Seit der Novellierung des Mutterschutzgesetzes gilt der Mutterschutz nun auch für schwangere und stillende Student*innen sowie Wöchner*innen. Dabei darf es zu keinem Nachteil für die betroffenen Student*innen kommen. Um diesen Schutz aber wirklich garantieren zu können, ist unerlässlich, dass die Hochschulgesetze und Grundordnungen der Hochschulen diesbezüglich angepasst werden. Es darf durch die Schwangerschaft und das…
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„Sanktionsfrei“ unterstützen
Der fzs unterstützt die Kampagne “Sanktionsfrei“. Weiterhin erklärt sich der fzs solidarisch mit allen Menschen, die durch menschenunwürdige Sanktionen des Jobcenters ein Leben unter dem Existenzminimum führen müssen. Diese Kontrolle und die Reduzierung der Menschen auf ihre Verwertbarkeit wird vom fzs auf das Schärfste abgelehnt. Sechs Millionen Menschen leben in Deutschland von Hartz IV –…
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Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung verankern und leben
Hochschulen tragen gesellschaftliche Verantwortung, auch für die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft. Nachhaltige Entwicklung beschreibt den kontinuierlichen Prozess zur globalen Gerechtigkeit in Gegenwart und Zukunft. Dabei hängen soziale und ökologische Fragen eng zusammen und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Dafür ist die Änderung des Wirtschaftssystems unerlässlich. Für den fzs kann es dabei nicht darum gehen, den…
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TOPICS-Manifesto ratifizieren
Der fzs ratifiziert das TOPICS-Manifesto und bleibt somit integraler Bestandteil des TOPICS-Networks. Der fzs setzt sich für den Ausbau der TOPICS-Strukturen ein.
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Solidarität mit den Studierenden Weißrusslands
Derzeit finden politisch motivierte polizeiliche Verfolgungen, Diskriminierungen und systematische Exmatrikulation von Studierenden in Weißrussland statt, die sich politisch gegen das Regime Lukaschenkas positionieren. Besonders stark sind Studierende aus dem StudentsBloc betroffen, die sich für bildungspolitische Maßnahmen, wie den Wegfall von Studiengebühren einsetzten oder für die Abschaffung der unvergüteten zwei Jahre Arbeit, die obligatorisch nach dem…
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Wenn das BAföG nicht mehr für die Miete und zum Leben reicht, herrscht auch morgen kein Bedarf.
Der fzs fordert die, durch die CDU zum Parteitag (Februar 2018) angekündigte, Bundesbildungsministerin dazu auf, die angekündigten Reformen im Koalitionsvertrag 2018 zum BAföG, zur Verbesserung der Situation von uns Studierenden, unverzüglich umzusetzen. Aktuelle Aussagen (erstes Wochenende im März 2018) der dann verantwortlichen Bundesbildungsministerin lassen darauf schließen, dass die angestrebten Reformen zum BAföG hinausgezögert werden. Warum…
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Solidarität mit den Aktionen gegen dieVerwaltungsgebühreneinführung im Saarland
Der fzs erklärt sich mit den Aktionen gegen die Verwaltungsgebühren im Saarland solidarisch. Die Verwaltungsgebühr in Höhe von 50 Euro stellt eine versteckte Studiengebühr durch die Hintertür dar und ebnet den Weg zu weiterer Studienfinanzierung durch Studierende. Dies ist keine neue Entwicklung: Die Verwaltungsgebühren sind ein beliebtes Mittel, die Haushaltslöcher der Hochschulen zu stopfen. So…
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Solidarität mit dem Protest gegen die ARE in Bamberg
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Der fzs solidarisiert sich mit dem Protest gegen die „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung“ in Bamberg, der vom 4.8. -7.8. in Form eines Protestcamps in Bamberg stattfindet. Die ARE wird dafür verwendet sogenannte „Balkanflüchtlinge“ schnellstmöglich unter menschenunwürdigen Bedingungen abzuschieben, wobei ihnen jegliche Grundrechte verwehrt werden. Der Protest wird vom bayerischen Innenministerium mit…
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Antisemitische Boykott- Bewegungen aufdecken und aufhalten
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Der fzs positioniert sich im Sinne seines Bekenntnisses zu einer offenen Gesellschaft und gegen jeden Antisemitismus klar gegen die Bestrebungen der BDS-Bewegungen und führt in Zukunft, nach seinen Möglichkeiten, Aufklärungs- und Bildungsarbeit durch, um die Durchsetzung der BDS-Forderungen nach Boykott, De-Investment und Sanktionen zu verhindern, da diese in ihrer Gesamtheit…
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Solidarität mit den Protesten gegen das „loi travail“ in Frankreich
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Der freie zusammenschluss der Student*innenschaften (fzs) erklärt sich solidarisch mit den streikenden und protestierenden Student*innen in Frankreich. Die Loi Travail (Arbeitsgesetz) oder auch Loi El Khomri (Gesetz El Khomri), benannt nach der Ministerin für Arbeit, Beschäftigung und sozialen Dialog Myriam El Khomri, wurde ohne demokratische Abstimmung unter Rückgriff auf §…
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Kein AlQudsTag – Nie und nirgends!
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Der al-Quds-Tag ist in der Islamischen Republik Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er wird alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Auch weitergehende Vernichtungsdrohungen gegen Israel werden regelmäßig ausgesprochen. Auch in vielen anderen Ländern, darunter auch die BRD, wird…
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Stellungnahme zur Novellierung des Bundesteilhabegesetzes
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung werden in unserer Gesellschaft nach wie vor strukturell, institutionell und individuell ausgegrenzt und benachteiligt. Die sich offiziell offen und “tolerant“ gebende deutsche Gesellschaft kehrt hier ihre dunkle Fratze besonders deutlich hervor: kapitalistische Verwertungsideologie und systemische Abwertungsmechanismen gegenüber als von der Norm abweichend gesehenen Menschen.…
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Ausfinanzierung statt „Exzellenzstategie“ – Für eine Alternative zur neoliberalen Alternativlosigkeit
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Im Juni haben die Ministerpräsident*innen der Länder einer Verlängerung Exzellenzinitiative, nunmehr unter dem neuen euphemistischen Namen “Exzellenzstrategie“ zugestimmt. Diese unterwirft, wie schon bisher, die Hochschulfinanzierung der kommenden Jahre einer reinen Verwertungslogik. Noch dazu werden auf der einen Seite nur wenige Hochschulen im Forschungsbereich gefördert, während an allen Hochschulen prekäre Bedingungen…
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Bildung ist keine Ware! Freihandelsabkommen stoppen
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Nachdem Vertragstexte der geheim verhandelten, internationalen Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA bekannt wurden, kann nun festgestellt werden dass die Verträge auch maßgeblich Student*innen und Hochschulen betreffen werden. Bisher hat die Bundesregierung immer wieder darauf gepocht, dass weder das Bildungs- noch das Gesundheitssystem von TTIP, CETA und TISA betroffen seien. Doch…
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Zugang zu hochschulpolitischer Arbeit für Frauen*
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Männerdominierte Ausschüsse und Gremien sind eine Hürde für die Beteiligung von Frauen* in der Hochschulpolitik. Das liegt einerseits an der Kapitalisierung und Vereinnahmung von Wissen, andererseits am hierarchiesierenden und herablassenden Verhalten und der Abwertung von traditionell weiblich konotierten Arbeiten. So ist beispielsweise das Erledigen von „unsichtbaren“ (bzw. unsichtbar gemachten) Arbeiten…
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Feminismus als Praxis jenseits der „Frauenfrage“
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Im Konkreten und Gegenwärtigen besteht durchaus die Notwendigkeit einer „strategischen Essentialisierung“ von Geschlecht, um Abwertungen und Hierarchien sichtbar zu machen. Nichtsdestotrotz versteht der fzs Feminismus insgesamt als Theorie und Praxis zur Kritik nicht nur an Geschlechterverhältnisse, sondern auch an Zwangsidentitäten und kapitalistischen Verwertungslogiken. Mit Verweis darauf, dass Geschlechtsidentität im Kapitalismus…
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Solidarische Kritik am Konsenskonzept „Nein heißt Nein“
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung „Nein heißt nein“ weist auf eine Haltung hin, in der die weibliche Betroffenheitsperspektive von sexualisierter Übergriffigkeit als eine markiert werden soll, in der Frauen* ernst genommen werden, wenn sie sich abgrenzen oder wehren. Dem liegt ein Fokus auf weibliche Selbstbestimmung in grenzüberschreitenden Situationen zugrunde. Dies findet der fzs prinzipiell richtig,…
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Demokratische Studienreform ist die beste Qualitätssicherung
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Kritik am Akkreditierungswesen Wie sollte Studienreform sein? Ein Studium, das den Rahmen für die (Heraus-)Bildung einer mündigen Persönlichkeit bieten kann, muss von den Studierenden selbst gestaltbar sein. Sich mit wissenschaftlichen Methoden und im argumentativen Austausch „die Welt anzueignen“ und daran als kritischer(er) Charakter zu wachsen, geht derzeit oft nur gegen…
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Stellungnahme Service Learning
beschlossen auf der 55. Mitgliederversammlung Wenn Hochschulen sich gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und Aufgaben widmen und diese Aktivitäten koordinieren, vernetzen und sichtbar werden lassen, dann erwachsen daraus strategische Wettbewerbsvorteile für die jeweilige Institution. Hochschulen entwickeln damit ein unverwechselbares Profil, das zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen, gesellschaftliche Ansprüche und die Frage nach gesellschaftlicher Verantwortung widerspiegelt. Eng damit verbunden sind…
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Fahrscheinloser ÖPNV für alle
Der fzs betrachtet solidarisch finanzierte Semestertickets als einen wichtigen Ansatzpunkt für eine Öffnung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV). Sie ermöglichen Menschen mit deutlich geringeren Kosten und ohne ein Fahrschein- und Kontrollsystem Verkehrsmittel zu nutzen, die im Vergleich zum motorisierten Individualverkehr umweltschonend sind. Der fzs möchte das Konzept nicht als Privilegierung von Studierenden verstanden wissen –…
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Weiterentwicklung der Finanzierung des ESU-Pools aus Gutachter*innenfür Quality Assurance und Anpassung derAufwandsentschädigungen für die studentischen Gutachter*innen
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Der fzs wird sich dafür einsetzen, dass ESU mittelfristig das Finanzierungsmodell des ESU-QA-Pools als Solidaritätsmodell auf Grundlage von Aufwandsentschädigungen der studentischen Gutachter*innen zu überdenken und es in Richtung eines von den Aufwandsentschädigungen unabhängiges Modell weiterzuentwickeln. Die Finanzierung des QA-Pools soll in Kooperation mit den Agenturen, oder projekt- bezogen, erfolgen.
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Unterstützung der Forderung nach einem Hochschulsozialpakt
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung des fzs unterstützt die Forderung der DSW-Mitgliederversammlung vom 1./2. Dezember 2015 nach der Einrichtung eines Hochschulsozialpaktes mit einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro in den nächsten fünf Jahren. Dieser umfasst: 1) die Schaffung von preisgünstigem und studiengerechtem Wohnraum, wobei der aktuelle Bedarf bei ca. 25.000 Wohnplätzen geschätzt wird…
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Für eine Verwirklichung der Menschenrechte und gegen Fluchtursachen und neokoloniale Politik
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Die Lage der Geflüchteten ist eine Katastrophe. In einem Land wie der BRD, das zu den wirtschaftlich stärksten der Welt gehört und wegen seiner kolonialen und faschistischen Vergangenheit eine besondere Verantwortung trägt, ist diese Situation völlig inakzeptabel. Gegen das Gebot der Menschlichkeit werden Migrant*innen als nützlich oder unnütz für die…
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Nachhaltiger fzs
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Der fzs verpflichtet sich, Konzepte von nachhaltiger Entwicklung in seinem Handeln zu berücksichtigen. Bei der Anschaffung von Ausstattungs- und Verbrauchsgegenständen sowie Konsumgütern ist daher wie folgt vorzugehen: • Es ist zu prüfen, ob eine Anschaffung notwendig ist. Die Reparatur von Ausstattungsgegenständen ist dabei einer Neuanschaffung vorzuziehen. • Ist die Notwendigkeit…
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Studis go Blockupy! Block University!
Der fzs erklärt sich mit dem Blockupy-Bündnis solidarisch und beteiligt sich innerhalb des eigenen Bezugsrahmens, nämlich den Hochschulen, an den Blockaden der Kristallisationspunkte der europäischen Austeritätspolitik.
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Solidarität mit den Mitgliedern der ODTÜ – Repressionen stoppen
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften unterzeichnet den Aufruf der Uni-Verwaltung der ODTÜ (Technische Universität des Mittleren Ostens), welcher von 700 Mitgliedern des Lehrkörpers und 5000 Absolvent*innen unterzeichnet und verbreitet wurde. Darüber hinaus erklärt sich der fzs solidarisch mit den Mitgliedern der Universität und fordert insbesondere Studierendenschaften und studentische Gruppen dazu…
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Danke für nichts – schafft Alternativen zur institutionellen Leere!
Student*innen kommen an die Hochschule, um zu lernen. Dabei steht für die Hochschule das Interesse der Studierenden an bestimmten Lehrinhalten auf keinen Fall an erster Stelle. Bildung im Kapitalismus steht permanent unter dem Zwang sich zu flexibilisieren. Drittmittel müssen eingeworben werden, Studierende für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden und der nächste Exzellenzcluster steht in den…
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Kritische Wissenschaft für alle statt Exzellenz für die Interessen weniger
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Die bundesweite Entwicklung in der Hochschul- und Wissenschaftspolitik deutet einen anderen Weg als die Exzellenzinitiative an. Die Studierendenbewegung hat in der letzten Zeit einiges durchgesetzt: Seit dem Wintersemester 2014/15 werden in keinem Bundesland mehr allgemeine Studiengebühren erhoben. In den letzten beiden Jahren sind Hochschulgesetze mit der Linie einer zaghaften Demokratisierung…
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Prekäre Personalkategorie der wissenschaftlichen Hilfskräfte abschaffen!
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Prekäre Personalkategorie der wissenschaftlichen Hilfskräfte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung abschaffen! Der fzs fordert die Abschaffung der Personalkategorie der wissenschaftlichen Hilfskräfte mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung* sowie die konsequente Umwandlung in Tarifpersonal und vertritt diese Position gemeinsam mit den Gewerkschaften gegenüber den Gesetzgeber*innen und anderen politischen Akteuren. Wissenschaftliche Hilfskräfte (WHK) sind hochqualifiziertes…
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Nationalismus ist keine Alternative
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Es wird immer kälter in Deutschland. Menschenverachtung ist auf dem Vormarsch, extrem rechte Parteien stehen flächendeckend vor dem Einzug in die Parlamente, ehemals demokratische Parteien hetzen gegen Flüchtende und die etablierte Politik ist sich nahezu einig, Menschen nach Nützlichkeit und erfundenen Bedrohungsstati zu kategorisieren – Hungernde, Leidende und Unterdrückte werden…
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PEPP stoppen
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Der fzs beschließt, den Aufruf PEPP stoppen zu unterstützen. Weiterhin setzt sich der fzs inhaltlich für ein bedarfsorientiertes Gesundheitssystem ein. Dies umfasst auch eine kritische Auseinandersetzung mit gesundheitspolitischen Akteur*innen. Aufruf Mit größter Sorge verfolgen wir die Entwicklung im Entgeltsystem für die Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, da die Errungenschaften der Psychiatriereform…
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Unser Feminismus bleibt antirassistisch
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung WORÜBER GESCHWIEGEN WIRD Das Jahr 2016 hat in vielen Städten Deutschlands mit Übergriffen auf Frauen* begonnen – auch in Köln. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* ist in der Silvesternacht sichtbar geworden – unübersehbar in die öffentliche Debatte gezerrt. Wieso plötzlich das mediale Interesse? Die Thematisierung ist richtig und wichtig. Den Betroffenen…
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Sexismus ist keine Kunst
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Nachdem der AStA (Allgemeiner Student*innenausschuss) der Goethe-Universität Frankfurt jahrelang mit auf dem Campus und außerhalb agierenden „Verführungskünstlern“ zu tun hatte, ist ein Artikel in der Student*innenzeitschrift erschienen, der dieses Verhalten, unter Nennung beteiligter Akteur*innen, benannt und kritisiert hat. Was zur Veröffentlichung des Artikels geführt hat, waren sich häufende Vorfälle auf…
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Keine Zusammenarbeit mit der AFD
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Der fzs lehnt jegliche Zusammenarbeit, Kontaktaufnahme oder Beantwortung von Anfragen mit der Partei „Alternative für Deutschland” (AfD), ihrer Jugendorganisation „Junge Alternative” (JA) sowie den Junge Alternative Hochschulgruppen oder anderen AfD-parteinahen Hochschulgruppen sowie in diesen Strukturen organisierten Personen ab. Diskriminierende Inhalte und Äußerungen der extrem rechten Partei und ihr Eintreten für…
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Praxisphasen dualer Studiengänge im Berufsbildungsgesetz absichern
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Auch Studierende in dualen Studiengängen müssen in ihren Praxisphasen in den Betrieben über gesetzliche Schutzbestimmungen verfügen, wie sie für duale Berufsausbildungen bereits erkämpft wurden. Weiter müssen dual Studierende nicht nur in der studentischen sowie akademischen Selbstverwaltung der Hochschulen eingebunden sein, sondern auch in der betrieblichen Mitbestimmung. Der fzs fordert daher,…
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Ingenieur_innengesetze: Akademische Selbstverwaltung statt zusätzliche Bürokratie
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Hinsichtlich der Diskussion über die Novellierung von Ingenieurgesetzen , fordert der freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs), dass hierzu getroffene Regelungen die akademische Selbstverwaltung nicht beeinträchtigen dürfen. Die Ausgestaltung von Studium und Lehre muss weiterhin in den Händen der Hochschulen und ihrer Gremien liegen und darf nicht von Dritten beeinflusst werden.…
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Internationale Studierendenplattform
beschlossen auf der 54. Mitgliederversammlung Anlässlich der Bemühungen der ESU zur Gründung einer Internationalen Studierendenplattform positioniert sich der fzs wie folgt: Der fzs hält eine internationale Zusammenarbeit von Studierende und für Bildung wichtig. Dabei können zwei Aufgaben unterschieden werden: 1. Eine Austauschplattform wie das International Students Movement das eine Struktur zur Vernetzung und Solidaritätsarbeit anbietet.…
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Geflüchteten helfen mit Worten, Taten und Infrastruktur
beschlossen auf der 53. Mitgliederversammlung Geflüchtete Menschen befinden sich in Deutschland als Asylbewerber*innen in einer schwierigen Situation. Sie erfordert die Toleranz und den Respekt der Zivilgesellschaft. Der Dachverband der Stu-dierendenschaften fzs e.V. verurteilt jegliche Angriffe auf Geflüchtete, Geflüchteten-Unterkünfte und Helfer*innen und erkennt darin rechten Terrorismus. Somit fordert der fzs die Bevölkerung auf, sich deutlich und…
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Thesen zur aktuellen Situation innerhalb der European Students’Union (ESU)
beschlossen auf der 53. Mitgliederversammlung These 1 Der fzs versteht ESU als den Dachverband nationaler StudentInnenvereinigung von Staaten oder autonomen Gebieten mit politischen Vertretungsanspruch aus Europa und über die europäischen Grenzen hinaus. Die ESU ist somit ein höchst diversen Verband. Die Chancen aber auch die Problematiken die damit für die Arbeitsfähigkeit innerhalb der Organisation aber…
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Streikrecht ist Grundrecht!
beschlossen auf der 53. Mitgliederversammlung Der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. positioniert sich gegen jegliche Angriffe auf das Streikrecht. Die grundgesetzlich garantierte Koalitionsfreiheit, aus der sich das Recht zu streiken ableitet, darf keinerlei Einschränkungen erfahren. Nur so können Arbeitnehmer*innen ihre Interessen wirksam durchsetzen. In diesem Sinne verurteilt der fzs das beschlossene Tarifein-heitsgesetz und fordert…
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Hochschulpolitik ist Allgemeinpolitik oder: wer braucht schon Grenzen?
beschlossen auf der 53. Mitgliederversammlung Die Forderung des fzs nach einem allgemeinpolitischen Mandat für die Student*innenvertretungen ist genauso wenig neu wie die verfassungsrechtliche Grenzziehung zwischen Allgemeinpolitik und Hochschulpolitik. Diese seit den 1970er Jahren bestehende imaginäre Linie wird zwar von einigen studentischen Gruppierungen immer wieder wie eine Monstranz vor sich hergetragen, erntet aber inzwischen sogar bei…
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Keine Einschränkung des Mitspracherechts der Österreichischen Hochschüler_innenschaft!
Beschluss der 59. Mitgliederversammlung vom 2.-4. März 2018 in Magdeburg.